Re: [P] Neue Priorität: Straßen statt Straßenbahn?
geschrieben von: Felix Kaiser
Datum: 25.05.12 11:25
Milchmädchenrechnung, die Stadtwerke machen doch sicher eine Gewinnausschüttung an die Stadt? Die schmälert sich dadurch um eben jenen Finanzausgleich, so dass nur eine Kostenverlagerung stattfindet. Gewinnen tut die Stadt dadurch nur, wenn die Gewinnschmälerung aufgeteilt wird, z.B. durch andere Anteilseigner der Stadtwerke. Ist z.B. in Gera der Fall, wo die Stadt "nur" 50.1% an den Stadtwerken hält. In Gera funktioniert das sorum ganz gut, setzt natürlich voraus, dass der Verkehrsbetrieb von den Stadtwerken nicht stärker unter Sparzwang gesetzt wird als von der Stadt selbst. Ist gerade in einer finanzschwachen Stadt wie Gera von Vorteil, wäre in Potsdam sicher anders. Solange beim Planen neuer Infrastruktur in Potsdam auch ÖPNV hinreichend berücksichtigt wird erkenne ich in dem Beschluss erstmal keine Prioritätenverlagerung.
Re: [P] Neue Priorität: Straßen statt Straßenbahn?
geschrieben von: spock5407
Datum: 25.05.12 19:56
Die Stadt soll Überschüsse erwirtschaften? Dann können wir die "Potsdam AG" an der Börse für Fantasiewerte als "Volksaktie" an die Bürger verhökern. Und da das dann als Investment verkauft wird, merken nur die wenigsten, dass die doppelt bezahlen: einmal Gebühren und einmal den Aktienpreis.
1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2012:05:25:19:58:12.
Unglückliche Formulierung
geschrieben von: Florian Weiss
Datum: 26.05.12 01:48
Servus,
nein, es geht natürlich darum, dass die Stadt im "Normalbetrieb" nicht alle Mittel verbrennt die ihr zufließen und so Geld übrig bleibt, um in neue Infrastruktur zu investieren. Es geht nicht darum, dass am Ende vom Jahr Geld übrig bleibt, dass als Jahresbonus an die Verwaltung ausgeschüttet wird.
Gruß Flo