Co bylo zajímavé? ~ Was gab’s Interessantes?
In letzter Zeit führten mich zwei Tagesausflüge nach Prag. Ein paar Impressionen davon sollen die folgenden Bilder zeigen.
28. April
weitere (Eisenbahn-)Bilder von dem Tag gibt’s unter [
20329.foren.mysnip.de] zu sehen.
Ohne
Harfa zu erzählen, habe ich mich zuerst zu einem Harfenkonzert aufgemacht. ;-) U.a. fuhr ich über die Strecke von der Delnicka über die Libenský most zur Palmovka. Das dürfte wohl der "abgefahrenste" Abschnitt des Prager Straßenbahnnetzes sein.
Das allerdings war schon behelfsmäßig geflickt: [www.prazsketramvaje.cz]. ;-)
(Den Link habe ich doch wieder gefunden.)
Da ich gerade auf ein Rudel mit Freigang aus der „VOZ Pankrác“ traf, gibt’s hier eine Schleifendurchfahrt mit Bildern „in 15T“:
Die Linie 24 wurde wegen der Sperrung des Abschnitts nördlich der Palmovka zum Bahnhof Liben umgeleitet und wendete über die Gleisschleife Harfa (auf den Bildern die Wagen 9213, 9241 und 9224)
Eins der 15T-Geschwister kann man derzeit (noch?) in Saská Kamenice bewundern.
Irgendwann trat dann auch das andere Team (Hloubetín) auf den Plan, so daß auch meine analoge Kamera zum Einsatz kommen konnte. Nachdem der Fahrer hinten im Gestrüpp irgendwas gepflückt hatte, musste er noch für kleine DPPler (in der beschmierten Tür links), was mir die Gelegenheit bot, das Fahrzeug (KT8 Nr. 9057) auch digital zu lichtbildnen:
Im
Betriebshof Žižkov war zur Feier seines 100. Jahrestags ein
Tag der offenen Tür angekündigt:
Veranstaltungsplakat am Eingang.
Historischer Triebwagen 2210 mit Hänger in der Schleife Vápenka. Dahinter ein Solotatra der Linie 25, die wegen o.g. Streckensperrung hierher verkehrte. Zwei historische Züge pendelten von hier zu den Olšanské hrbitovy.
Auf dem äußersten Gleis waren niederflur(anteilige) Wagen abgestellt und begehbar. Die Hauptattraktion bei Jung und Alt war dabei, das "Läutwerk" der diversen Fahrzeuge zum Klingen zu bringen
(sicher zur Freude der Anwohner
).
Neben alten (inkl. Sonderfahrten s.o.) und neuen Bahnen (wer's nicht weiß: links alt --> rechts neu

)
...
... konnten auch die fast leere (südlichste) Halle
...
... und ein dort angehobener T6 sowie eines seiner Drehgestelle bewundert werden.
In der Halle nebenan war heute Betriebsruhe. Nur die Besucher störten die Ruhe der Altbautatras an diesem Sonnabend. Die beiden anderen Hallen waren verschlossen.
Der andere historische Zug wurde von Wagen 349 geführt, wiederum in der Gleisschleife Vápenka, direkt vor den „Sozialgebäuden“ des Betriebshofs (rechts des Bildes).
Abschließend noch die Tafeln mit historischen Aufnahmen des nunmehr 100-jährigen:
Den Rest des Tages ließ ich dann ruhig angehen und fuhr öfter mal weitere Strecken mit (bevorzugt tatraesk).
Hängengeblieben ist die Fahrt im Solo-T3 ab Levského über die kürzlich überarbeitete Strecke in die Stadt. Bei flotter Fahrweise (ich schätze 70 Sachen werden nicht nur dort ausgefahren) ließ der starke Fahrgastandrang den Fahrer ruhig bleiben. Als dann aber der 4.(!) Kinderwagen in das 15m-Fahrzeug gehoben wurde, platzte ihm der Kragen und er verwies die Mutter auf die nächste Bahn (2 resp 7 min später).
Weiter geht’s dann im
zweiten Teil.
Weil’s neulich hier diskutiert wurde, noch paar Tariftipps für die An- und Abreise (ex Dresden/VVO):
Bei Grenzübertritt im Elbe-Labe-„Sprinter“:
Mit Monatskarte für Dresden kaufte ich noch eine Tageskarte für die Zonen Pirna und Schandau zu 8 Euro
(ist mit 4er-Karte etwas günstiger, ich hatte nur keine Lust rückzu in Schöna zum Stempeln rauszuspringen).
Für Tschechien nutzte ich eine tschechische Kilometerbank (kam für 2x141 Tkm ~12 Euro)
(rechnet sich nur, wenn man öfter in CZ umherfährt). Beim Schaffner gekauft, kostet die
Rückfahrkarte Schöna Gr.-Praha hl.n. inkl. Nachlöseentgelt ~16 Euro für eine Person – bei mehreren Reisenden entspr. weniger (max. 13 Euro pro Kopf).
Eine andere Variante wäre die Nutzung der
Elbe-Labe-Tageskarte (einzeln 15,50 oder als Gruppe 29 Euro) und Nachkauf des Abschnitts
Hnevice-Prag u.z. (6 Euro, in Gruppe max. 5 Euro p.P.).
(Die Preise in CZ verstehen sich natürlich bei Bezahlung in Landeswährung. Bei Zahlung in Euro, was als Service angeboten wird kostet's naturalmente mehr!)
Im
Fernverkehr kostet Dresden-Schöna(Gr) einfach derzeit 12 Euro (mit BC und nach Laune des Schalterangestellten Rail+ ermäßigbar) und die Anschlussfahrkarten für den tschechischen Abschnitt wie oben.
Einmal nutzte ich rückzu einen spät abfahrenden Bus (ab 2300 vom ÚAN Florenc), um mehr vom Tag zu haben (Betreiber Studentagency, Verkehrstage beachten!) zu 20 Euro. Die Ankunft wäre planmäßig schon reichlich spät, aber mit 1 Stunde Verspätung wohl mein erstes und letztes Ausweichen auf die Gummibahn.
Bis dahin,
André
4-mal bearbeitet. Zuletzt am 2012:05:24:23:18:20.