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 10 - Wagen 

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Eaaos (Zastal)

geschrieben von: Der Ungläubige Thomas

Datum: 13.09.03 16:51

Wir hatten hier vor einigen Wochen die vermuteten Neuzugänge von Schauffele < [www.revisionsdaten.de];

Dass dreiachsige Drge unter solchen Fzgn. nichts Neues sind, konnte ich grad in der "Swiat Kolei" 10/2002 und dem "Widerhall" in SK 2/2003 sehen (leider nicht komplett lesen).

Nach dem ersten Artikel von Pawel Terczynski hatte ZASTAL 1973/4 den Typ "601W" zunächst in 2 Prototypen gebaut. Bis 1978 erhielt die PKP 108 weitere wagen, die dem Eanos ähnelten, aber halt auf 2 3-axigen Drgn. "7TN" aufgesetzt waren und daher die Bezeichnung "Eaaos" erhielten. 36 davon erhielten für den Einsatzz auf Breitspur die sowjet. MPK "SA3".

Das Wandraster wich aber von den "westlichen" Eaos und Eanos völlig ab, war eher an den OPW- Eas orientiert, viele dünne Profile statt wenige kräftige. Keine Seitenwandtüren oder Stirnklappen stören das Erscheinungsbild oder laden zu personalintensiven Spielereien ein. Die Seitenwand-Untergurte waren unten angefast, um Dreckklumpen weniger Gelegenheit zum Anpappen zu geben (vgl. spanische Fas im "Eanos- Raster"). Die Stirnwände waren über die Pufferbohle / Rahmenendplatten "überbaut", so dass die Ladelänge maximiert wurde.

Derzeit sind noch ca. 90 Wagen dieser Bauart bei den PKP vorhanden, werden aber kaum noch eingesetzt. Sie erfordern ganz klar Kreiselkipper zum Entladen.
Abmessungen in mm
LüMPK 16210 (Zeichnung zeigt nur die MPK)
Überhang 3205
Laderaum- Öffnungslänge 15410
Drehmittenabstand 9800
Drehgestellachsstand 2x1600
Höhe Obergurt ü.SOK 3621
Leermasse mit MPK SA3 : 29000 kg, Zuladung 91000 kg
Leermasse mit Seitenpuffern : 32000 kg, Zuladung 88000 kg
Ladefläche 42,9 m²,
Ladevolumen (Strichmass Obergurt) 102,5 m³
Höchstgeschwindigkeit 100 km/h
Oerlikon-Bremsanlage ESt3e mit 16"-Zylindern

Nummer des Prototyps bei Ablieferung: 20 51 057 0500-3
Nummern der Serienwagen: 82 51 537 8001 - 8098 - weiteres in der Zuschrift von A.Etmanowicz in SK 2/2003, S.2 mit Bild des Eaaos-w 82 51 537 8058-0 im Einsatz 1996, die ich leider textlich nicht komplett verstehe.

Zumindest zeigt diese Bauart, dass hiermit bei gegebener Infrastruktur ein effizienter Betrieb möglich wäre.

Vielleicht sollte Schauffele anstelle eigener teurer Komplett- Umbauten leihweise auf diese Wagen zurückgreifen, ggfs unter Umrüstung auf hier zugelassene 3x-Drge ? Wenn sie bei den PKP offenbar nicht mehr so recht gebraucht werden ... (Kuppeladapterwagen zu RZD-Wagen ist eine etwas traurige Daseinsform). Die Wagen von Schauffele in Nymburk und in Berlin waren jedenfalls keine Wagen dieses polnischen Typs.

"Baggerchen" oder Sträflinge zur Entladung sollte man m.E. der Staatsbahn überlassen. Lese ich das aber richtig, dass auch diese Wagen Dampfheizrohre besassen, um angefrorenes Ladegut von der Bordwand abzutauen ? Es also auch mit der maschinellen Kreiselkipp- Entladung Probleme gab ?

Gruss, CTW
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