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[CL] Chile 2012 - Tag 4: Antofagasta und Cumbre-Pass

geschrieben von: kabelleger

Datum: 07.05.12 22:43

Inhaltsverzeichnis:
Tage 1 und 2: Effretikon - Santiago
Tag 3: Santiago - Antofagasta
Tag 4: Antofagasta und Cumbre-Pass
Tag 5: Baquedano und Cumbre-Pass
Tag 6: Antofagasta - Tocopilla
Tag 7: Tocopilla
Tag 8: Tocopilla - Calama
Tag 9: Calama - Ollagüe
Tag 10: Ollagüe
Tag 11: Ollagüe - ???
Tage 12 und 13: Calama - Copiapó - El Salvador
Tag 14: El Salvador und Ferronor Llanta - Potrerillos
Tage 15, 16 und 17: El Salvador - Santiago - Effretikon

23.04.2012: Antofagasta und Cumbre-Pass
Der heutige Tag begann mit einem spektakulären... Morgenessen! Das lag weniger am Essen an sich, sondern an der Lokalität: Befand sich das Frühstücksbuffet doch im obersten Stock unseres etwa zehnstöckigen Hotels. So hatten wir einen wunderbaren Überblick über Antofagasta und die Küste (Bilder folgen im nächsten Teil).

Danach wollten wir schauen, ob wir uns den Rangierbahnhof der FCAB von innen anschauen konnten. Ins Gelände wurden wir zwar rein gelassen, danach war aber niemand auffindbar, der uns rum geführt hätte. So schauten wir uns halt selber an, was da so rum stand, darunter eine Londoner Telefonzelle, ein kleiner Dampfkran, eine Dampflok, ein "cybertren" sowie Personenwagen, weche zwar halbwegs modern aussahen, aber unbenutzt waren (wenig erstaunlich, hat doch die FCAB keinen öffentlichen Personenverkehr mehr).

http://www.bahnbilder.ch/pictures/large/10117.jpg
Telefonzelle - Sieht irgendwie nach einem Londoner Modell aus

http://www.bahnbilder.ch/pictures/large/10118.jpg
Das Verwaltungsgebäude der FCAB, erbaut in historischem Stil

http://www.bahnbilder.ch/pictures/large/10119.jpg
Abgestellte Personenwagen, sahen noch gebrauchstauglich aus, aber mangels Bedarf ungenutzt

Während wir am rum gucken waren kam Herr Hertz vorbei, und schaute sich unsere Autos an bzw. entfernte das angekettete Reserverad und wechselte das von uns gestern montierte Rad aus, dessen Reifen zwar (noch) dicht war, aber wenig vertrauenserweckend aussah.

Der Bahnhof selber war total unspektakulär, er hatte zwar ein paar Gleise, diese waren aber allesamt unbenutzt; einzig ein Durchfahrtsgleis in der Mitte wurde verwendet, um zum Hafen fahren zu können. Es dauerte tatsächlich auch nicht lange, da kam ein Zug in Richtung Hafen gefahren. Lichttechnisch war zwar nichts zu wollen, aber der musste ja irgendwann zurück kommen.

So stellten wir uns an der Bahnhofsausfahrt auf, wo das Gleis die eine Hälfte der Strasse überquerte, um nachher in der Mitte der beiden Fahrtrichtungen zum Hafen zu gehen. Die Warterei war angenehm, aber es dauerte eine Weile, bis sich etwas regte. In der Zwischenzeit konnten wir einem kleinen Auffahrunfall sowie drei Jungs, welche die Blumen an den Kandelabern gossen, zuschauen.

http://www.bahnbilder.ch/pictures/large/10120.jpg
Blumen wollen bewässert werden

Eine gute Stunde später tutete dann was, und die Lok kam zurück - leider ohne Zug, bääääh!

http://www.bahnbilder.ch/pictures/large/10121.jpg
Rangierlok 952 vom Typ GA8

Damit hatten wir hier genug gesehen, und machten uns auf den Weg zum Cumbre-Pass. Dieser stellt die Verbindung zwischen der Küste und dem Hinterland her, und wird von der FCAB primär zur Versorgung der Kupferminen im Hinterland genutzt. Dafür wird in Mejillones, ein Nachbarort von Antofagasta, Schwefelsäure angeliefert (der Transport durch Antofagasta ist ihnen wohl zu gefährlich) und zu den Minen transportiert, während in der Gegenrichtung Kupferplatten aus den Minen nach Antofagasta in den Hafen transportiert werden. Auf Seite Mejillones befindet sich die Station Pampa, wo die Pasststrecke quasi beginnt, während sie auf Seite Hinterland in ein Gleisdreieck beim Bahnhof Prat mündet.

Unterwegs stellten wir fest, dass entlang der Strasse vielerorts brandneue Zäune aufgestellt waren (bzw. gerade wurden) - wozu das wohl...? Wild hat es doch hier keines...

Wenig später stiessen wir auf einen Transport von riesigen Fahrzeugen zu einer der Minen, das konnen wir uns natürlich nicht entgehen lassen! Nun wussten wir auch, weshalb unter den Hochspannungsleitungen so absurde Höhenbeschränkungen angegeben waren (z.B. Höhenbeschränkung 12 Meter...).

http://www.bahnbilder.ch/pictures/large/10122.jpg
Eindrücklich ist nur der Vorname!

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WOW!

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Angeblich soll das ein Achslager der grössten Muldenkipper der Welt sein. Nein Blödsinn :) Keine Ahnung wozu das gut ist.

Danach fuhren wir mal zur Passhöhe und beguckten die dortige Ausweiche (Bahnhof Cumbre), danach fuhren wir etwas auf Seite Antofagasta runter. Dort stellten sich erst mal alle an einer ziemlich hübschen Fotostelle auf. Dumm nur, dass der Sonnenstand dort einfach hinten und vorne kein gescheites Bild erlaubte; weil aber irgendwo ein dumpfes Grollen zu vernehmen war, blieben irgendwie trotzdem alle dort.

Als eine andere Gruppe zurück zur Passhöhe wollte, packte ich daher die Gelegenheit und fuhr mit, denn dort passte der Sonnenstand. Und tatsächlich, wir waren noch nicht an der Fotostelle angekommen, sahen wir schon einen Zug um die Ecke kommen, 1A im Licht. Hat sich also schon gelohnt!

http://www.bahnbilder.ch/pictures/large/10128.jpg
Clyde GL22C 1452 (ehemals Queensland Railways QR), G12U 1412 (ehemals EFE) und Clyde G26C-2 (ehemals Western Australian Gouvernment Railways WAGR) mit einer Ladung Kupfer und leeren Schwefelsäure-Wagen

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Bei der Ausweiche Cumbre auf der Passhöhe

Der Zug ging aber in die Ausweiche, d.h. da kommt sicher was aus der Gegenrichtung. Wir (inzwischen war ich bei Schweiz-1, den "Hürzis", in einem Toyota 4Runner dabei - Was für ein Unterschied zu den rustikalen und unbequemen Nissan-Pick-Ups!) fuhren wieder zur Kehre runter und stellten uns dieses mal etwas schlauer auf. Nach ein paar Minuten kam der Zug um die Ecke gebogen, vorne drei Loks, danach ein Haufen Schwefelsäure-Wagen, zwei Mittelloks und dahinter leere Kupfertransportwagen. So muss das aussehen!
Was in dieser Gegend anfänglich ziemlich irritierte war, dass man keinerlei Referenzpunkte für Distanzen und Grössen hatte - Keine Gebäude, keine Bäume, keine Büsche, keine Autos. Als der Zug auftauchte, war ich daher erstaunt, wie gross der war, weil ich die Dimensionen des Geländes anfänglich falsch eingeschätzt hatte... Ebenfalls grösser als erwartet war der Lärmpegel. Was für eine Show, die uns die FCAB da ablieferte! Und das bei einer Meterspur-Eisenbahn, unglaublich! Wobei dazu zu sagen ist, dass die Loks durchaus europäische Normalspur-Dimensionen haben.

http://www.bahnbilder.ch/pictures/large/10133.jpg


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Spitzenloks: GL26C-2 2006 (ehemals Queensland Railways), GR12UM 1414 und 1413 (ehemals CN/Neufundland Railways)

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Mittelloks: GR12U 1403, Clyde/GM G22 1435

Nachdem der Zug durch war, stellten wir uns für den bereits auf dem Pass wartenden Gegenzug auf, den wir zuvor schon fotografiert hatten; dieser kam auch, aber erst eine halbe Stunde später. Weiss der Geier was die dort oben gemacht haben.

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Nun nur noch mit zwei Loks: Die 1416 wurde ausgereiht

Nun fuhren wir diesem Zug etwas nach, kamen aber nicht weit. In der Ausweiche Pampa stand schon wieder ein Gegenzug, sehr nett! Eine passende Stelle war schnell gefunden. Leider hatte der Zug etwas unfotogene Wagen, wobei wir nicht so richtig einordnen konnten, wofür diese gut sind.

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GR12UD 2009 und GR12UM 1426 auf dem Weg von Pampa in Richtung Cumbre

Weil nun sonnentechnisch auf dieser Seite des Passes nichts mehr ging, wollten wir den Zug auf der anderen Seite (Seite Prat) weiter fotografieren, und fanden dafür eine hübsche Stelle. Anstelle des erwarteten Zuges kamen aber drei Loks runter. WTF? Wir stellten uns etwas tiefer auf, damit es nicht so auffällt, dass da der Zug dahinter fehlt...

http://www.bahnbilder.ch/pictures/large/10143.jpg
Die beiden Zwischenloks und die dritte Lok des Gegenzuges kehren zurück

Wir warteten eine Weile auf den Zug, den wir eigentlich fotografieren wollten; dieser kam jedoch wider erwarten nicht gleich hinter den Schubloks, sondern gar nicht. Als wir etwas später das Gefühlt hatten, einen Zug von unten her zu hören, fuhren wir etwas in Richtung Prat und suchten eine Stelle, die einen Blick auf die Strecke erlaubte. Wir fanden zwar keinen gescheiten Blick auf die Strecke, dafür jedoch einen Bautrupp, der von Hand dabei war, die Gleise zu richten. Immerhin, hier schaut man zur Infrastruktur. Zudem erkannten wir im Tal unten einen bergwärts fahrenden Zug, und waren uns daher sicher, dass derjenige von oben noch länger nicht kommen würde. Stattdessen stellten wir uns nun für den Bergfahrer auf, der etwas später auch kam.

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Ein Bautrupp richtet Schienenstösse mit Muskelkraft und Hebelwirkung

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Der Gegenzug bestehend aus GL26C-2 2011 (ehemals Queensland Gouvernment Railways QGR), GR12UM 1425 (ehemals Neufundland Railways) und einer unbekannten dritten Lok. Der Zug fuhr sehr langsam - Kein Wunder, nur die erste Lok arbeitete, die beiden anderen wurden geschleppt!

Anschliessend verfolgten wir ihn bis zur Passhöhe, wo sich die Kreuzung mit dem noch immer wartenden Gegenzug ablichten liess - Sehr hübsch!

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Wir verfolgten "unseren" Zug weiter, da dieser weiter gegen Pampa wieder schön im Licht kam.

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Nun waren wir der Meinung, dass der heutige Tag gelaufen sei, und wollten uns auf den Heimweg machen. Wir fuhren deshalb weiter runter, um irgendwann wieder auf die Hauptstrasse zu treffen. Das passierte auch, aber dummerweise, richtig, waren da die brandneuen Zäune im weg! Wir fanden tatsächlich keine Möglichkeit, um den Zaun herum zu fahren, und beschädigen wollten wir ihn auch nicht - Da blieb nur eine Möglichkeit: Alles wieder zurück. Dies wurde für die Nissan Terrano zum Problem, denn trotz zugeschaltetem Allradantrieb blieben die Fahrzeuge stecken; die Vorderräder rührten sich nicht. Auch hier hätte ein Blick ins Handbuch sicher nicht geschadet, aber irgendwer fand dann auch so raus, dass die Vorderräder einen Freilauf haben, den man an der Radnabe manuell umschalten muss (D'oh!). Sowas habe ich in meinem Leben noch nie gesehen...

http://www.bahnbilder.ch/pictures/large/10151.jpg


Während die Nissan-Fahrer am fluchen und feststecken waren, tauchte hinter uns ein Scheinwerfer auf dem Gleis auf - Ein bergwärts fahrender Zug! Oh, wir hätten da noch eine nette Stelle im Köcher... und wir mussten ja sowieso zurück zum Pass.

http://www.bahnbilder.ch/pictures/large/10154.jpg
Abendstimmung mit GR12U 1405, Clyde GL22U 1454 und GR12U 1404

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Diese Stelle fehlte uns noch

Anschliessend fuhren wir "hinten rum", wo wir ursprünglich her gekommen waren, zurück zur Hauptstrasse. Ich sass inzwischen wieder im mir zugeteilten Nissan, hatte aber Rückenschmerzen von der etwas zu kompromisslosen Fahrweise unseres Fahrers - den ganzen Tag Schläge zu kriegen ist nicht so toll. Naja, immerhin hat sich das Leiden gelohnt ;)

Fürs Abendessen wollten wir zum Food-Court des Einkaufszentrums (toller Tipp, Herr "lokaler Guide"). Dummerweise verblödelten wir zuvor zuviel Zeit mit Wasser-Einkaufen, und kamen erst genau auf den Zeitpunkt im Food-Court an, als alle schliessen wollten. Einzig der KFC war noch willig, uns das Zeugs zu verkaufen, was schon viel zu lange in der Auslage lag - Naja, besser als nichts.

Später stellten wir fest, dass es da auch noch ein Restaurant gegeben hätte, wo dann einige auch tatsächlich essen gingen. Wir nahmen stattdessen unser Dessert dort. Etwa eine Stunde später, als wir uns auf den Heimweg machen wollten, bemerkten wir unser nächstes Problem: Wir kamen nicht mehr ins Parkhaus! Die Reiseleitung brach in leichter Panik aus (nicht, dass es schlimm gewesen wäre, die Autos erst am nächsten Morgen wieder abzuholen), und unser Guide konnte einen Sicherheitsmenschen auftreiben, welcher uns dann zeigte, dass man auch "aussen rum" ins Parkhaus kommt. Alles kein Problem also.

Zurück im Hotel stellte sich dann heraus, dass wir unseren Guide im Parkhaus vergessen hatten. Was für eine Glanzleistung... Hoffentlich vergessen wir niemanden in der Wüste...

Das mit der kalten Dusche hatte sich inzwischen auch erledigt - Irgendwo ist da wohl was falsch konstruiert. Warmes Wasser kam nämlich, aber erst nach ca. 10 Minuten (nicht übertrieben!) Wasser laufen lassen... Und das in einer Stadt, welche nicht gerade mit Trinkwasser gesegnet ist.






So, das muss für heute reichen. Die Fortsetzung wird wohl etwas dauern...

www.bahnbilder.ch




5-mal bearbeitet. Zuletzt am 2012:06:01:01:20:32.
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Re: [CL] Chile 2012 - Tag 4: Antofagasta und Cumbre-Pass

geschrieben von: SD40-2XR

Datum: 07.05.12 22:58

kabelleger schrieb:
-------------------------------------------------------
> ...GR12UM 1414 und 1413 (ehemals CN/Neufundland Railways)...

Darf ich mal zur Korrektur ansetzen?
Löblich, dass Du das "Unwort" für diese Loks nicht verwendest. ;-P
Aber m.W. handelt es sich bei den "Canaacs" um GMD NF210.


> Mittelloks: GR12U 1403, GR12U (? ehemals WAGR)
1435 ist eine Clyde/GM G22, ehem. West Australia Gov. Rwy.


Hoffe, dass Dich die Spitzfindigkeiten nicht aufspiesen.
Bitte weiterposten.


Thomas (SUI-1 :-)
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Herrlich! :-) (o.w.T)

geschrieben von: Roni

Datum: 07.05.12 23:02

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
lg,
Roni

http://raildata.info/raildatabanner1.jpg
[raildata.info]

Mein DSO-Reportagen-Inhaltsverzeichnis:
[www.drehscheibe-foren.de]
Optionen:

Re: [CL] Chile 2012 - Tag 4: Antofagasta und Cumbre-Pass

geschrieben von: kabelleger

Datum: 07.05.12 23:08

SD40-2XR schrieb:
-------------------------------------------------------
> > ...GR12UM 1414 und 1413 (ehemals CN/Neufundland
> Railways)...
>
> Darf ich mal zur Korrektur ansetzen?
> Löblich, dass Du das "Unwort" für diese Loks nicht
> verwendest. ;-P

Als angesichts dessen, dass man hier bei gewissen Typen wieder die Stäbe der Lüftergitter zählen muss, damit man die auseinander halten kann, bin ich ehrlich gesagt schon sehr in Versuchung, die vereinfachten Typenbezeichnungen zu verwenden ;)

> Aber m.W. handelt es sich bei den "Canaacs" um GMD
> NF210.

Als gemäss dem hier ist das dasselbe oder so:

[www.railroadforums.com]


> > Mittelloks: GR12U 1403, GR12U (? ehemals WAGR)
> 1435 ist eine Clyde/GM G22, ehem. West Australia
> Gov. Rwy.

Danke Thomas, ist geändert.

> Hoffe, dass Dich die Spitzfindigkeiten nicht aufspiesen.

Keine Angst, ich nehms niemandem übel wenn er mir sagt, dass ich von diesen Dieselloks keine Ahnung habe, denn das ist so :)

www.bahnbilder.ch




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2012:05:07:23:10:06.
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Re: [CL] Chile 2012 - Tag 4: Antofagasta und Cumbre-Pass

geschrieben von: 242

Datum: 07.05.12 23:11

Herrliche Bilder, woher wusstest Du, dass an manchen Stellen die Loks in Zugmitte so perfekt ins Bild fahren, wenn die Zugloks gerade reinkommen?
Das macht echt Appetit auf Chile, wenn's nur nicht so weit weg wäre...
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Re: [CL] Chile 2012 - Tag 4: Antofagasta und Cumbre-Pass

geschrieben von: kabelleger

Datum: 07.05.12 23:17

Das war natürlich genau geplant so, jawohl, ja, ehrlich! ;)


Nur um irgendwelche Fehlinterpretationen auszuschliessen: Nein, ich musste das nicht digital hinbasteln, sondern das hat tatsächlich so gepasst. Nein, ich habe das nicht so geplant, sondern es war primär Glück, dass das mit den Zwischenloks so gut gepasst hat (wobei wir die Stelle schon so ausgesucht haben, dass man den Zug fotografieren kann, wie er um den Hügel rum kommt)

www.bahnbilder.ch




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2012:05:07:23:31:40.
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Re: [CL] Chile 2012 - Tag 4: Antofagasta und Cumbre-Pass

geschrieben von: deroberlaender

Datum: 07.05.12 23:27

Tolle Sache :)


Die Ersatzräder für die herzigen kleinen Muldenkipper wurden allerdings ans falsche Ort geliefert ;)
http://www.fotos-hochladen.net/uploads/110725123226tvoy6bui05t.jpg
Juli 2011 in Mbeya, Tanzania


Gruss Tristan

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Re: [CL] Chile 2012 - Tag 4: Antofagasta und Cumbre-Pass

geschrieben von: tkautzor

Datum: 08.05.12 01:55

Zitat:
> Aber m.W. handelt es sich bei den "Canaacs" um GMD
> NF210.

Als gemäss dem hier ist das dasselbe oder so:

[www.railroadforums.com]

Genau, die CN NF210 sind GM GR12UM.
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Re: [CL] Chile 2012 - Tag 4: Antofagasta und Cumbre-Pass

geschrieben von: SD40-2XR

Datum: 08.05.12 09:13

kabelleger schrieb:
-------------------------------------------------------
> Als gemäss dem hier ist das dasselbe oder so:....

Ja, doch... Äusserlich sehen die "Newfies" zwar komlett anders aus. Wenn man aber bedenkt, dass die Loks inwändig praktisch identisch sind, macht das tatsächlich Sinn.


> Keine Angst, ich nehms niemandem übel wenn er mir sagt, dass ich von diesen Dieselloks keine Ahnung habe, denn das ist so :)

Und dass sagst Du mir erst jetzt? Damit hätte ich Dich doch 2 1/2 Wochen lang aufziehen können! :-D



Thomas
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Re: [CL] Chile 2012 - Tag 4: Antofagasta und Cumbre-Pass

geschrieben von: Stefan Schelosky

Datum: 08.05.12 13:21

Hallo zusammen,

die Zäune beidseits der Ruta Pampa - Prat sollen wohl den Zugang zur Zona Explosivos verhindern, einem Bomben- und Granatenzielgebiet. Kleine Trichter innerhalb einer Gleiskehre lassen sich hier erkennen: 23.462164° S 070.306734° W. Lücken im Zaun gab es im Jahr 2011 in Richtung Pampa nur noch an der Ausweiche km 6 + 500 sowie an einer schlechten, aber direkten Zufahrt zum Bahnübergang km 3,48 und zum Bahnhof Pampa.

Viele Grüße

Stefan
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Hat mir sehr gefallen!!! (o.w.T)

geschrieben von: Lokspäher HGW

Datum: 08.05.12 19:44

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
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Re: [CL] Chile 2012 - Tag 4: Antofagasta und Cumbre-Pass

geschrieben von: Re465

Datum: 08.05.12 22:31

Stefan Schelosky schrieb:
-------------------------------------------------------
> Hallo zusammen,
>
> die Zäune beidseits der Ruta Pampa - Prat sollen
> wohl den Zugang zur Zona Explosivos verhindern,
> einem Bomben- und Granatenzielgebiet. Kleine
> Trichter innerhalb einer Gleiskehre lassen sich
> hier erkennen: 23.462164° S 070.306734° W.


Na dann war es wohl nicht so verkehrt dass die Gruppe nicht durch den Zaun kam.
Sonst könnten wir diese fantastischen Bilder(serien) hier nicht genießen.

Andererseits dürfte die Eidgenössische Reisegruppe (oder die eidgenössischen Teilnehmer) genügend Erfahrung mit Schießgebieten haben.
[picasaweb.google.com]
Derartiges findet man gerade in den alpinen Gebieten oft genug am Bahnhof.
;-)

Gruß, Ralf




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2012:05:08:22:31:51.
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Re: [CL] Chile 2012 - Tag 4: Antofagasta und Cumbre-Pass

geschrieben von: Christoph Grimm

Datum: 09.05.12 23:20

Hallo David,

auch hier eine kleine Zusatzinfo von mir zu deinen tollen Bildern:

das Bahnhofsgelände in Antofogasta ist NICHT der alte Bahnhof. Es ist ein kompletter Neubau der Bahnverwaltung im historischen Stil. Das Rangiergeschäft wurde gleichzeitg an den sogenannten North Yard verlegt. Das Bahngelände dürfte zu den Saubersten in ganz Südamerika gehören und beweist, was für eine stolze (und höchst profitable) Bahngesellschaft die private FCAB ist.

Beladene Schwefelzüge durch Antofogasta sind mittlerweile verboten. Deshalb fahren die über den Cumbre Pass. Der Hafen von Mejillones (was übrigens Miesmuscheln im Spanischen heisst) ist mittlerweile der wichtigste Hafen für den Kupferbergbau und hat Antofogasta den Rang abgelaufen. Deshalb hat die FCAB dort auch eine neue Außenstelle ihres Lok Depot zum Service eingrichtet.

Die Strecke über den Cumbre Pass wurde erst für wenigen Jahren wieder aufgebaut. Nun denkt man bereits über ein komplette Neubaustrecke nach, weil weitere Minen zu noch mehr Verkehr führen werden.

Christoph



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 2012:05:09:23:27:17.
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Re: [CL] Chile 2012 - Tag 4: Antofagasta und Cumbre-Pass

geschrieben von: kabelleger

Datum: 09.05.12 23:42

Vielen Dank für die Korrekturen und Ergänzungen. Ich bin so frei und korrigiere das, was falsch ist, gleich im Originalbeitrag (für die Ergänzungen müssen die Leute halt alle Beiträge lesen).

www.bahnbilder.ch




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2012:05:09:23:43:16.
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Re: [CL] Chile 2012 - Tag 4: Antofagasta und Cumbre-Pass

geschrieben von: Don Pedro

Datum: 10.05.12 12:19

Zu den Personenwagen in Antofagasta:

Diese Wagen wurden von der FCAB vor ein paar Jahren für Sonderfahrten erworben. Im Youtube gibt es ein paar Filme von Schüler-Ausflüge ab Calama, und auch anderswo sind Bilder zu finden. Aufgrund dieser Bilddokumente lässt sich eindeutig erkennen, dass die Fahrzeuge aus Brasilien stammen; irgendwo aus dem Vororts-/Regionalverkehr. Leider war meine Fährtensuche in dieser Hinsicht noch nicht erfolgreich.

Saludos,
Don Pedro
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Großartiger Beitrag - Danke !

geschrieben von: Ralf Böttcher

Datum: 11.05.12 00:52

Hallo David,

da findet man einige Tage nach der Rückkehr aus Südamerka erstmals die Zeit, ins Auslandsforum zu schauen, und was findet man? Großartige Reiseberichte aus Chile mit herovrragenden Bildern und einem ansprechenden Text, der auch meine Eindrücke zutreffend wiedergibt.

Herzlichen Dank für Deinen Aufwand für die gelungene Zusammenfassung der Reise. Ich freue mich schon auf die weiteren Folgen (die fotografischen Höhepunkte in den Anden stehen ja noch aus) und hoffe, dass auch das Ergebnis unserer Wanderung zu gegebener Zeit präsentiert wird.

Viele Grüße in die Schweiz

Ralf

(der sich in dieser Woche vor allem um Aktenrückstände im Büro, die Endbearbeitung der DREHSCHEIBE-Redaktion sowie einen durch Virusbefall außer Gefecht gesetzten Computer kümmern mußte)
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