Normalerweise wird ein solches Getriebe für höhere Zuglasten ja wegen der Gefahr der Zugtrennung eigentlich als ungeeignet angesehen ;-) Von daher umso bemerkenswerter, daß es dennoch ein einer solch leistungsfähigen Lokomotive zu finden ist / war.
Frank St. schrieb:
> mehr gaben die Motoren nicht her, da sie ja von
> der BR 212/V100.20 stammten und brutto nur 993 kW,
> effektiv 941 kW am Getriebeeingang brachten.
>
> Da man im Ruhrgebiet bei den dortigen Verkehren
> mit relativ niedrigen Geschwindigkeiten auf kurzen
> Abschnitten oft nur in den unteren zwei der vier
> Gänge des "Rääätsch-Bumm-Getriebes" fuhr (die im
> ursprünglich geplanten Betrieb eher dem Anfahr-
> und nicht dem Dauerfahrbereich zugeordnet waren)
> und dabei meist sehr hohe Lasten bewegte und oft
> anfahren musste, dürfte die Abnutzung gewaltig
> gewesen sein.
> Ich habe es mal live auf einer Lok mitbekommen,
> wenn das Getriebe bei hoher Zuglast schaltet: Ein
> schauriges Geräusch (s.o.) und eine heftige
> kurzzeitige Zugkraftunterbrechung, bis der nächste
> Gang ziemlich brachial eingeklinkt wird. Damit es
> nicht zu hefig wird, schalten die beiden Getriebe
> zeitversetzt.
>
> Aber langsam kommen wir vom Ausgangsthema ab ...
> ;--))
>
> Grüße
> Frank
Für mehr Niveau auf DSO!
[
www.bahn-fuer-alle.de]
Alle von mir verfassten Beiträge geben ausschließlich meine persönliche Meinung wieder. Diese muss nicht identisch sein mit der des Unternehmenes DB AG.