Andre Joost schrieb:
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> Du kanntest den alten VGN (Niederrhein) nicht. Da
> hatte man nicht mal Interesse an aktuellen
> Liniennetzplänen. Ein veraltetes Exemplar hängt
> vermutlich immer noch am Dinslakener Busbahnhof.
> Wär ja fast egal, wenn man nicht laufend neue
> SB-Linien einführt, und alte Bahnbusverbindungen
> streicht.
Ich bin überzeugt, dass man bundesweit einige Beispiele findet, wie man es nicht machen sollte.
Was mich beim VRR geärgert hat, ist die Tatsache, dass die Materialien ja als PDF vorhanden sind (Linienfahrpläne, Haltestellenpläne, Aushangfahrpläne, ....).
Aber man ist arrogant genug, dem Kunden vorzuschreiben, dass er immer über die Verbindungsauskunft gehen muss.
Zwei Ausnahmen: es gibt eine Abkürzung zu "Pendlerfahrplan" und Linienfahrpläne für die Eisenbahn. Sehr schön übrigens die Unterscheidung zwischen "Linienpläne für Züge", "Linienpläne SPNV" und "Stadtlinienpläne".
Beim VRS ist z.B. die Terminologie "Linienfahrpläne" (wohinter sich oft schlecht ausdruckbare PDF-Versionen der Minifahrpläne verbergen), "Schienennetzpläne" bzw. "Busnetzpläne". Beim VRS kann man regionale oder das Fahrplanbuch für Teilregionen downloaden.
Ganz weit weg beim MVV verbirgt sich hinter Fahrplanbuch, dass man den Fahrplan jeder Linie anfordern kann (im Fahrplanbuchlayout, also etwas besser druckbar als bei VRS). Dort gibt es dann diverse "Netzpläne" (schematisch) und "Verkehrslinienpläne" (auf Kartengrundlage).
Wenn man das sich so anschaut, hat man den Eindruck, jeder Verbund würde am liebsten eine eigene Sprache erfinden, und das die Hauptaufgabe der jeweiligen Qualitätssicherungsabteilungen darin besteht, darauf zu achten, dass man sich möglichst stark von anderen Verbünden unterscheidet. Das ist genau das Gegenteil von dem, was sich die Kunden wünschen. Arbeiten bei den Verbundgesellschaften wirklich so viele Nichtskönner? Und war nicht gerade in NRW das Motto ausgegeben worden, dass man enger zusammenrücken wollte? Haben die alle zuviel Geld, und sehen sich so gezwungen alles immer neu zu erfinden anstatt gute Ideen von woanders zu übernehmen?
Schönen Gruß
Edmund Lauterbach