Mannheim. Die Metropolregion Rhein-Neckar steht vor einem rasanten Wachstum des Schienenverkehrs. Zu diesem Ergebnis kommt ein von der IHK Rhein-Neckar in Auftrag gegebenes Gutachten.
Danach wird sich die Anzahl der eingehenden Güterzüge bis zum Jahr 2025 verdoppeln. Mannheim liegt direkt an der Achse Rotterdam-Genua, die von der Europäischen Kommission als "Güterverkehrskorridor Nummer 1" eingestuft wird. Aber auch der
Personenfernverkehr wird laut Gutachten bis 2025 um rund 40 Prozent zulegen.
Für ein solches Wachstum seien die Schienenkapazitäten der Region aber nicht ausreichend, sagte Axel Nitschke, Hauptgeschäftsführer der IHK, gestern in Mannheim. "Schon jetzt fahren wir am Rande der Tragbarkeit, teilweise haben wir bereits eine gravierende Überbelastung", sagte Dagmar Bross-Geis, Verkehrsexpertin bei der IHK.
Die Wirtschaft der Metropolregion fordert deshalb eine zusätzliche Bahntrasse für den Güterverkehr - zusätzlich zur geplanten ICE-Neubaustrecke Frankfurt-Mannheim. Andernfalls drohten den Unternehmen Engpässe und längere Transportzeiten, mit der Folge, dass wieder mehr auf die Straße verlagert würde, so Nitschke.
Quelle:
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Studie der IHK Rhein-Neckar:
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