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LKW-Umrüstung?

geschrieben von: Caliban

Datum: 02.06.12 21:43

Servus!


Warum sollten die LKW umgerüstet werden... das läuft ganz normal über die Neubeschaffungen.

Solch ein System müßte ja auch erstmal aufgebaut werden und in der Zeit wird eine alte Technik aussterben.
Härter wird es natürlich für die Speditionen, die sich mit gebrauchten LKW versorgen. Aber auch hier wird bei erhöhten Spritpreisen der Kostendruck dafür sorgen.

Im übrigen finde ich die ständige Argumentation mit CO2, wie auch in dem Fall, für Blödsinn. Irgendwo auf der Welt wird der letzte Tropfen sowieso verbrannt werden... und wenn es in Containerfrachtern ist.
Schließlich kann sich nicht jeder solch teuren Infrastrukturen leisten können. Es soll ja auch Gegenden geben, wo es keine oder eine schlechte Infrastruktur gibt.

Wir leben nicht auf einer seelig machenden grünen Insel!



Gruß
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Re: Autobahnen sollen Oberleitungen bekommen

geschrieben von: steven465

Datum: 02.06.12 22:06

HAHA, man bekommt es in Deutschland ja nichteinmal hin, in grossen Städten Obusnetze zu betreiben, statt diese stinkenden Dieselbusse....geschweige denn, schafft man es in selbst beim Obus in Solingen nicht, für eine Linienverlängerung einen weiteren km Fahrleitunbg zu spannen.... :D also sorry, vllt in anderen Ländern, aber nicht in Deutschland, wo Geld stets vor Innovation kommt....
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Textverständnis?

geschrieben von: Caliban

Datum: 02.06.12 22:35

Servus!


*Realitätsmodus an*


Streckensperrung? -> Wir sind doch nicht bei der Bahn, sondern auf sechsspurigen Autobahnen. Das einzige was für Rückstau sorgt ist die Reduzierung um eine Fahrspur... alle anderen fahren drum rum... ansonsten das Übliche, wie heute schon... wobei eine 'Kolonnentechnik' so manchen Unfall verhindern wird. Der überhohe Schwertransport fährt natürlich auf einer oberleitungsfreien Fahrbahn... wobei dem wahrscheinlich zu niedrige Brücken mehr weh tun.

Das Einzige was mich etwas nachdenklich stimmt sind die zwei Stromabnehmer... sieht etwas fragil aus... müßte doch auch mit einem funktionieren... mittig z.B. mittels Keramik isoliert. Und wie wetterempfindlich die Angelegeheit ist, wird auch zu (praxisge)prüfen sein.

Stromanbieter? -> Eon, RWE, Vattenfall, Stadtwerke, Bürgernetze... oder ein Konsortium von allen, zwecks der Einfachheit... siehe TollCollect.

Prepaid? -> Warum? Wird ein elektronischer Stromzähler eingebaut, dazu eine monatliche Abschlagszahlung und fertig ist die Laube.
Läßt sich außerdem schön mit der LKW-Maut kombinieren. GSM/GPS haben wir da ja schon.

Durchleitungskosten? -> Ist wie heute schon im Strompreis enthalten.

Stromabnehmer für Autos/Cabrio/Schiebedach? -> Wir reden hier über LKW und bei einer Leitungshöhe von etwa 5-6 Metern wird der Rest kaum Probleme bekommen. Darüber hinaus gibt es noch den Herrn Faradey und eine Gummiisolierung nach unten... deswegen brauchen sie auch zwei Leitungen.

Zahlungsrückstände? -> Tja... das könnte tatsächlich ähnlich laufen, wie heute schon bei der Haushaltsrechnung... kein Geld, kein Strom.
Das passiert allerdings heute auch schon... kein Geld, kein Diesel... einige Kreditkartenanbieter und Dienstleister in der Richtung arbeiten heute auch so.


Im übrigen hat wohl der eine oder andere noch nicht bedacht, daß seine Stromrechnung, auch für das Auto, in Zukunft etwas höher ausfallen wird... jenachdem welche Steckdose er den verwendet! Sollte das Redox-Prinzip Einzug halten, dann geht es weiter wie bisher... der Staat wird dann eben auf die Redox-Flüssigkeit seine Steuerhand legen. Und wenn man über hauseigene PV-Anlage lädt, wird es wohl wie beim Schnapsbrennen laufen... natürlich elektronisch erfasst und weitergeleitet... :-)

*Realitäsmodus aus*

Gruß
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Zwangspunkt...

geschrieben von: Caliban

Datum: 02.06.12 22:43

Servus!


... bleibt der Mangel an fossilen Brennstoffen.


Das die ausgehen ist schon länger kein Geheimnis... das Atomkraftwerke in die Luft fliegen können auch nicht.

Wenn der Leidensdruck groß genug ist, dann wird es auch schnell gehen. Natürlich in einer Hauruck-Aktion... siehe die geplante Verkürzung von Planfeststellungen unter Reduzierung der Bürgerbeteiligung. Jahre lang geschlafen und dann mit der Brechstange.
Wir sehen es gerade wieder bei den ganzen Windrädern und PV-Anlagen... wie im wilden Westen. Der Markt wird es schon richten... naja.

So ist es eben wenn man nur noch quartalsweise oder in Wahlperioden denkt.

Die Geld- und Wachstumsfrage wird sich sowieso irgendwann stellen. Nicht jede Quelle sprudelt endlos.


In diesem Sinne!

Gruß



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2012:06:02:23:55:03.
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Re: Dann schauen wir uns mal die aktuellen Fakten an....

geschrieben von: Caliban

Datum: 02.06.12 23:54

Servus Stefan!


- Ölpreis
Das muß man relativieren. Gutverdiener und Geschäftsfahrer scheren sich sowieso nicht um den Benzinpreis. Am anderen Ende sieht es schon wieder anders aus. Dazu wird kommen, daß wir das übrige Öl sicher sinnvoller verwenden werden, als es zu verbrennen. Und wie schnell es mit dem Benzinpreis nach oben gehen kann haben wir ja schon gesehen. Das ging auch schon so weit, daß sich die Container aus China sich nicht mehr gerechnet haben. Nicht umsonst werden die Schiffe (Flugzeuge) immer größer und deutsche Firmen holen die (automatisierte) Produktion wieder ins Land.

- Opel-Ampera
Im Prinzip das richtige Konzept... der springende Punkt ist die vernünftige Fahrweise... mit 130km/h auf der Autobahn (oder gar schneller) wird der Akkupack auch schnell zur Neige gehen. Dazu das permanent mitzuschleppende Gewicht... bei vernünftiger Fahrweise komme ich mit einem Diesel-PKW heute auch 1.200km weit. Und für den Preis eines Akkupacks, der vielleicht 500 mal aufgeladen werden kann, bekomme ich (noch) eine Menge Diesel!

- Redox
Der Vorteil von 'Better place' ist auch zu relativieren... alleine wenn ich mir die Anzahl der Stationen vorstelle... nicht zu vergessen die Vereinheitlichung der Akkupacks... Dazu kommt noch, daß die ganzen Akkus auch nur eine begrenzte Lebensdauer haben und dann aufwändig recycelt werden müssen. Das treibt die Kosten ziemlich in die Höhe. Mal ganz davon abgesehen, daß es dafür praktisch keine Industrie gibt.
Ähnliches gilt für die ganzen PV-Anlagen und Styroporwärmedämmungen. Warte mal 30 Jahre ab!

- Letzte Meile
Richtig! Das scheitert schon daran, daß z.B. Gewerbegebiete heutzutage ohne Gleisanschluß gebaut werden. Früher undenkbar.
Könnte durch entsprechende bahnnahe Ladestellen kompensiert werden. Nur müßten die erstmal gebaut werden und nachdem die Bahn ja großzügig gleisnahe Bahnflächen verscherbelt, wird das auch nicht so einfach gehen.
Die Bahn selbst wird den Einzelladungsverkehr kaum mehr auf die Schiene bekommen. Wenn, dann nur über Container oder Wechselbehälter.

- Container und Anhänger
Roadtrains gibt es in Australien ja schon länger.
Damit kollidieren wir aber wieder mit der Bahn und wie die Diskussion zu den Gigalinern zeigt auch mit dem sonstigen Verkehr. Gleichzeitig geht die Flexibilität des LKW verloren. Mindestens an jeder Ausfahrt bräuchte man aufwändige Be- und Entladestellen.

- Induktion
Die könnte in Zukunft allerdings auch mit Supraleitern funktionieren... wenn sie die auf Zimmertemperatur bekommen.
Problematisch sehe ich da ehr den Aufwand zur Verkabelung... es müßte schließlich die halbe Republik aufgegraben werden. Solch ein System könnte man dann auch gut für PKW nutzen... Projekte zur Akkuladung auf dem Weg gibt es ja auch schon.

- Verlagerung auf die Schiene
Der Ansatz ist durchaus richtig. Nur müssen wir uns da auch mal das Umfeld anschauen. 70% des Güterverkehrs laufen auf der Straße. Großzügige 10% auf dem Wasser... bleiben für die Bahn runde 20-25%. Wenn wir den Anteil nur um 10% steigern würden, hätte die Bahn ein Problem. Weder das Wagenmaterial, noch die Strecken reichen. Und was solche Strecken kosten sieht man gerade an der NBS Wendlingen-Ulm. Und die ist nicht mal güterzugtauglich.
Und Geld hat die Bahn ja sowieso nicht. Sieht man schon an den ganzen Lärmschutzmaßnahmen. Alleine für das Thema werden runde 20 Jahre von der Bahn veranschlagt. Selbst bei gutem Willen ein recht zähes Geschäft!

- Zersiedelung
Klar, daß das Thema nicht nur die Bahn betrifft. Der Straßenverkehr spielt da auch eine Vorreiterrolle. Meiner Meinung nach ist die Grenze des Zumutbaren erreicht... dabei schwärmte Tiefensee ja noch von zehnspurigen Autobahnen!
Die von Dir angesprochenen Maßnahmen mögen Abhilfe schaffen, aber das ist ziemlich teuer und dauert mal locker 30-50 Jahre... wenn es überhaupt geht.
Alleine um doppelstöckig fahren zu können dürften ein paar tausend Brücken fällig sein.

- Spritpreise
Sehe ich genauso... das wird schneller gehen, als uns lieb sein wird. Und ob es tatsächlich zu einer Verdopplung des Güterverkehrs kommt?
Unterm Strich werden wir jeden Kosten-Kilometer mehrfach bezahlen. Geht bei den Infrastrukturkosten los und hört bei den Produktpreisen auf.

- Solare Wüsten
Tja... nicht jeder ist mit Intelligenz gesegnet. Irgendjemand hat mal ausgerechnet, daß die Fläche Ägyptens für den Weltenergiebedarf (heute) ausreichen würde. Allerdings nicht mit PV-Anlagen, sondern mit Sonnenthermie.

- Überlandleitungen
Ob das der Weisheit letzter Schluß ist... ich weees nicht. Erstmal müßten die ganzen lokalen Netze ausgebaut werden. Dazu dezentrale Energiegewinnung und -speicherung, die bei Bedarf abgerufen wird. Stichworte: Gaskraftwerke, Pumpspeicher, Geothermie.
Grundsätzlich wird es kein Beinbruch werden... technisch gesehen. Aber an den deutschen Grenzen wird das Problem nicht aufhören. Und weniger Leitungsverluste heißt nicht keine Verluste. Das hätte man nur bei Supraleitern... und die haben eben noch ihr Temperaturproblem.

- Transrapid
Der Flugverkehr wird ein Treibstoffproblem bekommen. Soviel Biokerosin wie die weltweit brauchen, wird es wohl nicht geben.
Also brauchen wir einen schnellen Verkehr auf dem Boden. Und da ist das Rad-/Schienesystem am Limit. Selbst wenn sie irgendwo noch 50-100km/h rausquetschen. Die einzige Technik die ich zur Zeit sehe, die sowas wie 600km/h erreichen könnte ist die Magnetschwebung. Egal ob ein deutscher Transrapid oder ein japanischer Maglev... oder chinesisch oder oder oder.
Wenn der Umstieg auf Strom gelungen ist, dann sollte die Energie nicht das große Thema sein. Schließlich werden wir darin schwimmen.
Problematisch wird dann ehr der Streckenbau an sich. Kosten, Zeit etc.pp. ... die Zeit ist aber noch nicht reif dafür! Man hätte nur mal damit anfangen müssen.

- Kunststoffe
Die werden wir auch in Zukunft haben. Nur wird der Rohstoff dann aus Sojabohnen, Mais oder Algen kommen. Öl ist ja auch nichts anderes.
Nur werden wir da dann auch wieder ein Mengenproblem haben. Mais kann man essen oder vergären oder zu Kunststoff umwandeln. Aber nicht alles gleichzeitig.
Das 'Urban mining' wird sicher dazugewinnen. Alleine schon wegen der anderen Rohstoffe, die da drin stecken, aber auch hier ist die Technik noch nicht soweit. Cradle to Cradle. Das wird noch Jahre dauern. Es ist einfach immernoch zu billig alles wegzuwerfen. Da würde schon die Normalisierung der Haltbarkeit helfen... aber dazu müßte die Industrie erstmal umdenken. Und ob sie das machen habe ich so meine Zweifel. Damit wären wir wieder beim Wachstumsgedanken. Lieber 10.000 Waschmaschinen produziert, die 5 Jahre halten, als 1.000 die 20 Jahre halten. Politik und Lobbyarbeit sei Dank!


Wie Stuttgart ja gezeigt hat... es gärt im Untergrund und irgendwann wird das Überdruckventil dann aufgehen... leider.
Btw... dort verbuddeln sie für einen Bahnhof und 100km Eisenbahn großzügig gerechnet 2/3 der Kosten für das Oberleitungsprojekt... wobei es bei dem auch nicht bei den anvisierten 14 Mrd Euro bleiben wird... :-)


In diesem Sinne!

Gruß
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Re: Dann schauen wir uns mal die aktuellen Fakten an....

geschrieben von: Günter_Hoppe

Datum: 03.06.12 09:17

Stückgut-Schnellverkehr schrieb:
-------------------------------------------------------
> Wo ist denn diese Teststrecke? Auf der auf Seite 1
> verlinkten Siemens Seite sieht es in den Videos so
> nach stillgelegtem Flughafengelände oder sogar
> stillgelegter Autobahn aus Betonplatten aus. Mit
> dem passendem Kiefernwald drum herum würde ich die
> Strecke irgendwo in Ostdeutschland vermuten, die
> Frage ist nur
> wo?[images.zeit.de]
> ung/lkw-oberleitung-540x304.jpgElektro-Lkw auf
> einer Teststrecke nördlich von Berlin
> (c)
> [www.zeit.de]

Hallo zusammen,

vielleicht Sperenberg? Ex-Sowjet-Luftwaffenbasis, die zeitweise als Großflughafen Berlin im Gespräch war.

Dann noch zwei unmaßgebliche Fragen:
1. Wenn man einem heutigen LKW 500 kW zurechnet und bei vollbesetzter Autobahn einen LKW/100m Strecke und Fahrtrichtung veranschlagt kommen 5 MW bzw. ca. 6 MVA/km (Wechselstrom) je Fahrtrichtung zusammen. Ist das ohne aufwändige Speiseeinrichtungen realisierbar? Bei zu knapper Netzauslegung besteht die Gefahr des Netzzusammenbruchs.

2. Welcher Aufwand wird allein zur Installation von "Pinkelsperren" auch an der kleinsten Autobahnüberführung fällig? Jede Brücke über elektrifizierte Bahnstrecken besitzt so was. Ein viersprachiger Warnhinweis alla Helvitia "Danger du mort ..." (in Faido gesehen) dürfte kaum ausreichend sein.

Gruß Günter



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 2012:06:03:12:12:54.
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Re: Autobahnen sollen Oberleitungen bekommen

geschrieben von: supercargo

Datum: 03.06.12 11:41

01 1063 schrieb:
-------------------------------------------------------
> Ich bin der Meinung diese "Sachverständigen" wären
> besser in einer Gummizelle mit schönen bunten
> Pillen aufgehoben.
>
Die Sachverständigen sollten mal die schönen bunten Pillen sein lassen. So was kann man nur unter XTC und Co vorschlagen.

Befinden wir uns in einer Demokratie mit Meinungsfreihet oder herrschen noch Diktatur und Zensur?




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2012:06:03:11:45:52.
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Meine Sachverständigen-Ratte fiept ... "Wozu (Wind-)Kraftwerke???"

geschrieben von: Heinz Lindemann

Datum: 03.06.12 11:49

Wäre es nicht effizienter, den Umweg über Wind- und Solar-STROM
sowie lange (Politiker? -) Leitungen zu sparen???

Gab es nicht schon zu Urahnen-Zeiten LASTENSEGLER???

Der Name "Hanse-Express" wird leider für einen RE Hamburg-Rostock benutzt.
Hanseatischer WARENAUSTAUSCH per "RADifizierten Lastensegler",
ganz ohne Öko- Kohle- Atomstrom -
aaaach wäre DAS gemütlich...

Sorry, ich muß meine Ausführungen beenden, denn die rührselige Erinnerung
an die Rentnerband trübt die Brille...

Freundliche Grüße
Heinz

PS.: ... und Bussi von der sachverständigen Ratte!
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Oberleitungshöhe

geschrieben von: Bm235

Datum: 03.06.12 12:01

Caliban schrieb:
-------------------------------------------------------
> Stromabnehmer für Autos/Cabrio/Schiebedach? -> Wir
> reden hier über LKW und bei einer Leitungshöhe von
> etwa 5-6 Metern wird der Rest kaum Probleme
> bekommen.

Problematisch wird es aber bei allen Brücken, die Autobahnen überqueren. In der Regel sind die nur auf eine Durchfahrtshöhe von knapp über 4 m ausgelegt. Man wird also alle Brücken abreißen und mit entsprechend mehr Durchfahrtshöhe neu bauen müssen. Alleine das wird schon Unsummen verschlingen.

Auch den Verschleiß an den Oberleitungen sollte man nicht unterschätzen, wenn stündlich hunderte LKW die Oberleitung nutzen. Solch eine starke Nutzung gibt es weder bei der Bahn noch bei Straßenbahn und O-Bussen.
Optionen:

Re: Autobahnen sollen Oberleitungen bekommen

geschrieben von: Gartenbahner60

Datum: 03.06.12 12:06

TRAXXP160DE schrieb:
-
> Stromabnehmer für Autos? Cabrio?

Lösungen dazu sieht man auf jedem Rummelplatz: Auto-Scooter fahren ja auch mit Oberleitung und haben kein Dach ...

Siggi

Wer Tippfehler findet, darf sie behalten ;-)
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Warum gleich abreißen?

geschrieben von: Caliban

Datum: 03.06.12 12:38

Servus!


Der Gedanke kam mir auch schon... ;-)


Allerdings... da wird einfach die Fahrbahn etwas tiefer gelegt... sie müssen nur drauf achten, daß die Absenkung auch lang genug ist. Ansonsten könnte der eine oder andere, etwas längere Schwertransport (oder gar Gigaliner) doch an der Brücke hängenbleiben.
Warum? Die Zugmaschine steht auf der normalen Höhe... die Last hängt über der Delle... das hintere Fahrwerk wieder auf Normalhöhe... da haben wir dann eine Brücke unter der Brücke... ob dann die meist vorhandene Möglichkeit der Absenkung noch reicht?

So haben sie sich in der Vergangenheit schon öfter geholfen, um auf die geforderten 4-4,2m zu kommen.

Und als Sonderprogramm werden eben gleich ein paar marode Brücke zeitnäher umgelegt und höher gebaut... alles kein Thema, wenn etwas gewollt wird.

Diese 'Kleinigkeiten' werden den Preis dann allerdings schnell von 14 auf 20+x Mrd Euro treiben.


Der Verschleiß wird natürlich in die Wartungskosten eingehen... von denen redet aber niemand... wie immer. Ist dann wie beim Ausbau von vier auf sechs oder mehr Streifen. Jeder m² kostet einfach... und das nicht nur beim Bau.


Letztendlich fällt mir nichts wirklich Gutes (vielleicht Redox) ein, wie man LKW mit ausreichend Saft versorgen kann.
Selbst wenn die Güterverkehrszahlen bei der Bahn anteilig zunehmen sollten, bleiben genug LKW übrig.


Gruß
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Sachverstand hilft!

geschrieben von: E 19 01

Datum: 03.06.12 13:21

Das Einfachste wäre doch, alle Autobahnen im Gefälle zu bauen und damit alle Fahrzeuge im Leerlauf fahren lassen zu können. Z. B. München - Salzburg im Gefälle nach Salzburg und die Gegenrichtung im Gefälle nach München. Ich beabsichtige, mich mit dieser bahnbrechenden (wirklich alternativlosen!) Idee für eine Mitgliedschaft im sog. "Sachverständigenrat" zu bewerben und bin sicher, in dieser illustren Ansammlung von Genies freudig bewegt aufgenommen zu werden.

PS: Muß aufhören, dieser blöde Psychiater wird gleich kommen.
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Re: Sachverstand hilft!

geschrieben von: littleJoe

Datum: 03.06.12 14:38

ich würde stattdessen vorschlagen, den Roadrailer weiterauszubauen, wie in den USA auch ( Trailertrains). Und : den mega-Liner für Güter habe ich gestern auf einer Niederländischen Autobahn schon gesehen.Alterantiv noch das Malohr-System, mit Taschenwagen, die ohne Kran beladen werden können.Und ansonsten: das Netz ausbauen, Engpässe beseitigen !
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Siemens nix Daimler

geschrieben von: 210

Datum: 03.06.12 15:10

Die verwenden nur einen Unimog aber das ganze Projekt wird von Siemens betrieben.

mit Video und die können sogar überholen,-)
[www.automativ.de]
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Wieso die Politik?

geschrieben von: 210

Datum: 03.06.12 15:50

Bm235 schrieb:
-------------------------------------------------------
> Statt solcher Hingespinste sollte die Politik
> lieber überlegen, wie man mehr LKW-Fahrten auf die
> Bahn verlagern kann!

Wie wär´s wenn die Bahn dem Kunden die entsprechenden Produkte anbietet?

Oder kann es sein das die Bahn (Schenker) das eben auch nur auf der Straße fahren kann wie jeder andere Spediteur?

Gruß Thomas
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SEHR GUT!

geschrieben von: Peter

Datum: 03.06.12 16:03

Hallo!

Den Kritikern hier sei einmal der Besuch des Museums in Peenemuende angeraten.

In den 1910er und 1920er Jahren gabe es naemlich auch erwachsene "Spinner", die Zukunftsromane schrieben oder lasen (Comics nannte man das damals noch nicht) und die von ihren Mitmenschen verlacht worden sind.

Die redeten damals von so einem Quatsch wie Telefonen ohne Leitungen, Uebertragung von Post ohne Kabel, Interkontinental-Fluegen, Fluegen in den Weltraum, usw. Zu diesen Menschen gehoerten auch Wissenschaftler wie etwa Herr Oberth oder sein Zoegling, Herr Braun.

Nun, heute lacht niemand mehr darüber:
Das Mobil-Telefon, das Fax, der Interkontinental-Flug und die bemannte Raumfahrt sind dank dieser "Spinner" laengst Alltag. Oberth und von Braun haben die Grundlagen der Raumfahrt mit-entwickelt.

Die Menschheit braucht zur Fort-Entwicklung Visionaere, die auch mal querdenken und eingetretene Trampelpfade ("Wo kommen wir denn da hin? Das haben wir schon immer so gemacht!") verlassen.

Die Menschen im 15 Jhdt. haben Vasco da Gama und Columbus verlacht.
Vor 175 Jahren machte man sich über Stephenson und vor 125 Jahren ueber Daimler, Benz und Diesel lustig.
Und nun sind es jene Sachverstaendigen, die ein bisschen mehr Grips haben und LANGFRISTIG denken (schliesslich steht da nirgendwo, dass das in 5 Jahren alles funktionieren soll).

Aber hier verdammen Intelligenz-Bestien natuerlich alles in Bausch und Bogen...
Junge, Junge - DS-O at it's best...

Was bin ich froh, dass Ihr im wahren Leben nix zu sagen habt.

Peter

Wenn Sie Fehler finden, beachten Sie bitte, dass diese beabsichtigt sind:
Es gibt immer Menschen, die nach Fehlern suchen und ich versuche, allen Lesern etwas zu bieten.

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Wer in einer Demokratie schläft, darf sich nicht wundern, in einer Diktatur aufzuwachen.
Deswegen: Wachsam bleiben!




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2012:06:03:16:06:57.
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Diese Idee ist nicht neu.

geschrieben von: Essener

Datum: 03.06.12 16:32

Drehumdiebolzeningenieur. (Astrid Lindgren, Die Kinder aus Bullerbü.)
;-)
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Re: Diese Idee ist nicht neu.

geschrieben von: 120 001

Datum: 03.06.12 17:28

@ Peter und andere:

Die Sache ist nur: es gibt diese Verkehrswege: EISENBAHN.

Dank der LKW Lobby wurde diese aber mittlerweile derart beschnitten, das zZt! einges wirklich nur per LKW möglich ist.
Das muss aber nicht so bleiben, und, wie vielfach schon gesagt, muß man dem LKW nicht nochmehr Boden überlassen, sondern kann mal wieder das nutzen, was schon da ist: Nämlich die Bahn.
Und ich sagte auchschonmal: der Container und Haus zu Haus Behälter ist schon lange erfunden, ein Umladeargument gibt es somit nicht.
Also:
Die Bahn transportiert, und der LKW macht das ,wofür er erfunden wurde und das auch am besten kann: Einsammeln und Verteilen.

(Das Bahninfrastruktuen zerstört werden, liegt ja nicht an der Bahn sondern an der LKW Lobby und dem Geneigten Wähler, der sich recht wenig informiert und daher oftmals ziemlich dumm wählt/entscheidet.. siehe S21, dessen Unfelxibilität auf Jahrhunderte zementiert wird, dies jedoch als Fortschritt verkauft wird.)

120 001

Drehstrom.
Alles Andere ist nur Saft!
Optionen:

Tagebau seit ca. 1960 ... Re: Siemens nix Daimler

geschrieben von: Der Ungläubige Thomas

Datum: 03.06.12 17:45

PFMJI -
Basis ist m.E. ein Atego von D-B, kein Unimog. Das Ganze hat m.E. so'n Bart und harrt nur eines vernünftigen Scale-ups, was die Länge der Fahrstrecken betrifft. Frühe Fallbeispiele:

1) E-Kipper-LKW-Betrieb Tagebau Goitzsche, später umgesetzt nach Elbingerode / Kalkwerk Hornberg. Jene Betonmasten mit Oltg.- Teilausrüstung in engem Abstand, die jeder in diesem Forum an der Rübelandbahn zwischen Elbingerode und Hornberg damals in den frühen 1990ern noch gesehen haben dürfte; die Brücke der Piste steht heute noch. O-LKW jedoch im Harz nicht in Betrieb gegangen, was nicht zuletzt an der improvisierten Umrüstung der Fahrzeuge gelegen haben dürfte. Stangenstromabnehmer wie Obusse, aber um ca. 270° durch drehbare Grundplatten, dadurch gutes Rangieren an den Umschlagspunkten. Theoretisch ...

2) ANACONDA-Mining in Butte (Montana) 75t- O-LKW [BRAUNKOHLE 4/1962,S.150]
4x 75 kW Radnaben-DC-Fahrmotoren. 15°-Steigung mit 18 km/h

3) ISCOR mit Doppelscherenstromabnehmern von Brecknell-Willis im Eisenerztagebau bis 250t seit ca. 1970, Fahrleitung + und - 1200 V, Holzleisten zwischen den Schleifstücken, auf Schotterpisten zwischen Tagebau und Ladebunker (Br-Wi-Katalog von IVE 1979). Diverse Pressemeldungen des seinerzeit sehr rührigen Siemens-Managers G.Scholtis.

D.h. Spannungen bis +/-5000V= gegen Erde, also 10000V= machbar, Schaltnetzteile dafür verfügbar ("e-Trafo" von SMA/Alstom, wenn die das öde Patent mal endlich aus der Schublade holen und zur Praxisreife führen täten ...). Bei niedrigen Spannungen und hohen Strömen Kurzschlusserkennung zu schwierig, neben der verlustreichen Übertragung. Daher auch nur Gleichstrom, mit Wechselstrom nicht mal anfangen.

Muss sich das "BahnBahnBahn" eben mal anstrengen und 'ne Schippe zulegen in Effizienz; Achslast, Zuglängen um erstmal 50% erhöhen, Fahrdrähte 6 m hoch hängen, dann sehn wir weiter. Schliesst ja alles ordentliche, wettbewerbsfähige Lösungen auf der Schiene nicht aus. Wenn der Laden aber erst in die Puschen kömmt, wenn alle Messen gelesen sind, wie bei Bahnens üblich (vgl. späten Einstieg in die Welt des ISO-Containers Ende der 1960er; Beschaffung zweiachsiger Güterwagen bis heute), dann muss er eben verschwinden.

Warum sollte man also nicht auch über elektrische Abschnitte auf BAB nachdenken dürfen? Warum sollten E-LKW ihre Batterien in den "Kasseler Bergen" oder im Siegerland ruinieren?
Sollte man alles sportlich sehen !
Grusz -

Der Unglaeubige Thomas
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Re: Groß Dölln... im Brandenburger Sandkasten

geschrieben von: riprode

Datum: 03.06.12 18:33

Hallo zusammen,

es ist der Flugplatz Templin/Groß-Dölln, und zwar entlang der Startbahn, welche in etwa in Nord-Süd-Richtung verläuft. Bei Google-Maps findet man am Süd-Ende eine Verlinkung zu einem recht aktuellen Foto, auf dem im Hintergrund die Oberleitungsmasten zu erkennen sind, wenn man das Foto zweimal anklickt, einmal in der Vorschau und dann im neuen Fenster (gerade so, aber es reicht).

VG
r.
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