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Die Bahn übt den Katastrophenfall!

geschrieben von: knokyland

Datum: 28.05.12 11:37

Video: [www.hr-online.de]

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Re: Die Bahn übt den Katastrophenfall!

geschrieben von: Taurus95

Datum: 28.05.12 11:55

Danke für den Link!

http://www.abload.de/img/signa304srt.jpg Grüße aus der alten und neuen Meisterstadt Dortmund, Larshttp://www.abload.de/img/signa2p4uno.jpg



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Re: Die Bahn übt den Katastrophenfall!

geschrieben von: supercargo

Datum: 28.05.12 12:14

Muß die DBAG wirklich üben? Dort herrscht der Ausnahmezustand doch jeden Tag.

Toll ist das der Notfallmanager erst die Fahrleitung erdet und dann den Strom abstellen lässt. Der HR war wohl bei Wieder Dämlich Recherchiert in der Lehre.

Befinden wir uns in einer Demokratie mit Meinungsfreihet oder herrschen noch Diktatur und Zensur?




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2012:05:28:12:21:43.
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Re: Die Bahn übt den Katastrophenfall!

geschrieben von: andy-zwo

Datum: 28.05.12 12:56

supercargo schrieb:
-------------------------------------------------------
> Muß die DBAG wirklich üben? Dort herrscht der
> Ausnahmezustand doch jeden Tag.
>
> Toll ist das der Notfallmanager erst die
> Fahrleitung erdet und dann den Strom abstellen
> lässt. Der HR war wohl bei Wieder Dämlich
> Recherchiert in der Lehre.


Ich habe den Beitrag am 23.5. eher zufällig beim zappen erwischt.
Und genau die Stelle, als der Nfmg die Leitung erdet und danach der Strom abgestellt wird?
Ich habe den Lichtbogen vermisst....oder etwas anderes nach dieser Aktion und mich gefragt,
ob ich bei der Schulung zum Schaltantragssteller geschlafen habe. Aber das die SPRECHER nur sprechen und nicht
mal ihr Hirn benutzen dabei - dann wäre denen aufgefallen, das man keine Leitung erdet, auf der noch Strom drauf ist.
Zuhause dreht man ja auch erst die Sicherung raus bevor man an der Elektrik rumfummelt.
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Re: Die Bahn übt den Katastrophenfall!

geschrieben von: ET 403

Datum: 28.05.12 13:22

andy-zwo schrieb:
-------------------------------------------------------
> supercargo schrieb:
> --------------------------------------------------
> -----
> > Muß die DBAG wirklich üben? Dort herrscht der
> > Ausnahmezustand doch jeden Tag.
> >
> > Toll ist das der Notfallmanager erst die
> > Fahrleitung erdet und dann den Strom abstellen
> > lässt. Der HR war wohl bei Wieder Dämlich
> > Recherchiert in der Lehre.
>
>
> Ich habe den Beitrag am 23.5. eher zufällig beim
> zappen erwischt.
> Und genau die Stelle, als der Nfmg die Leitung
> erdet und danach der Strom abgestellt wird?
> Ich habe den Lichtbogen vermisst....oder etwas
> anderes nach dieser Aktion und mich gefragt,
> ob ich bei der Schulung zum Schaltantragssteller
> geschlafen habe. Aber das die SPRECHER nur
> sprechen und nicht
> mal ihr Hirn benutzen dabei - dann wäre denen
> aufgefallen, das man keine Leitung erdet, auf der
> noch Strom drauf ist.
> Zuhause dreht man ja auch erst die Sicherung raus
> bevor man an der Elektrik rumfummelt.


Es zeigt aber auch wie gut es ist, dass in vielen Feuerwehren bereits ausgebildete Mitarbeiter zum Bahnerden berechtigt sind.

10 Minuten ist für einen Notdallmanager ja noch recht schnell...... (Ich glaube die Richtlinie sind 30 Minuten)

Bin kein Fan des Notfallmanagerkonzepts wenn ich ehrlich bin.
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Re: Die Bahn übt den Katastrophenfall!

geschrieben von: rheine-berlin

Datum: 28.05.12 14:45

Hallo Zusammen

danke für den Link , war sehr interessant ihn anzusehn
ich als Einsatzkraft des Katastrophenschutzes der in solchen
fällen mit Ausrückt finde das diese Übungen realistisch gut
dagestellt wurde und auch die Verletzung also da muss ich sagen
das da die Übung gut vorbereitet wurde und realistisch dagestellt
wurde.

LG
Rheine-Berlin
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Re: Die Bahn übt den Katastrophenfall!

geschrieben von: 425er

Datum: 28.05.12 16:33

Dann Schlage doch was besseres vor.

Gruß 425er aus Mainz

Ich bin geprüft auf: 362/63, 290-295, 152, 182, Taurusfamilie, 425 und 612

Mein Youtubekanal:[www.youtube.com]
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NFM nach 30 min vor Ort... noch nix geerdet....

geschrieben von: Caliban

Datum: 28.05.12 17:40

Servus!


Du mußt Dir den Beitrag schon genau anschauen!

Nach "... guten 20 Minuten ..." erstes Eintreffen des Rettungsdienstes... und 10 Minuten später sprintet der NFM mit seinem Packet über die Gleise (Ziel sind tatsächlich 30 Minuten für den NFM)... wenn er schnell war (auspacken, zusammenschrauben, erden), dann war, wiederrum 10 Minuten später, die Leitung auf der einen Seite geerdet... dann nochmal auf der anderen Seite... summasumarum ca. 40-50 Minuten bis der erste Helfer überhaupt an den Zug konnte (tatsächlich nicht unrealistisch). Und wir reden gerade von nur einer Leitung... in einem Bf hat man gerne auch ein paar mehr.

Das sind schon mal mindestens 10-20 Minuten zuviel!

Im Rettungsdienst wurde genau zur Überbrückung dieser Zeitspanne das System des First Responders eingeführt... meist Freiwillige Feuerwehren, mit medizinisch Zusatzausbildung, die näher am Ereignisort sind. Wie man oben lesen kann, braucht der RD manchmal auch ein Weilchen, bis er vor Ort ist.


Dann die Räuberleiter durch's Fenster... Rettung durch's Fenster, wenn zwei Meter daneben die Türe offen steht (naja... wird ein Übungsschmankerl gewesen sein... wobei ich nicht auf der Trage hätte liegen wollen).

Witzig finde ich noch die Diskussion des NFM mit seiner Leitstelle... ob das im Ernstfall dann auch so abläuft?
(Ich will das mal der Übungssituation zuschreiben)

Ansonsten war es wohl nicht so schlimm... haben ja noch alle Laut geben können... ;-)
Bei mir gehen jedenfalls zehn rote Lampen an, wenn einer nix mehr sagt! Der mit dem Geländer im Rücken hätte sicher nichts mehr gesagt... vielleicht noch ein wenig gejapst...


Dazu die Möglichkeit mit den Fahrzeugen bis ans Gleis zu fahren etc.pp. ... leider waren die Wagen nicht umgekippt, verbeult oder vorher für die Rettungskräfte ein 100 Meter langer Fußmarsch angesagt... womöglich durch den DB-Biotop-Schutz... Schadbild auf einen Waggen beschränkt... keine Klärung, was überhaupt in dem Güterwaggon war... etc.pp.
Die Retter in Hordorf könnten sicher ein Lied davon singen... Nacht, erstmal finden, dann noch umgekippter Triebwagen etc.pp.


"... Nach einer Stunde waren alle Schwerverletzten versorgt ..." ... wenn es nicht so traurig wäre, könnte man das Lachen anfangen.
Die Hand aus dem Fenster zu bekommen... ja... dafür wird die Stunde wohl reichen... leicht überspitzt gesagt.


Wieder einmal ein DB-Hochglanz-Übungsbericht... spannender wäre die anschließende Auswertung!



In diesem Sinne... hoffen wir das nicht Schlimmes passiert!

Gruß

PS: Es wäre mir neu, daß Feuerwehren heutzutage überhaupt noch erdungsberechtigt sind! Das ist alleinig Aufgabe des NFM!
D.h. wiederrum, daß die Einsatzkräfte im Ernstfall tatsächlich erstmal Zuschauer sind!

Und weil es mir gerade so einfällt... wie ist das eigentlich auf privaten Strecken geregelt?
Schickt z.B. die DRE den NFM aus Berlin los? ;-)
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Auch wenn es nicht auszurotten ist...

geschrieben von: Caliban

Datum: 28.05.12 17:47

Servus!


... war das keine Katastrophe, sondern maximal ein Großschadensereignis, wie es auf deutschen Straßen praktisch täglich vorkommt.

Damit der Katastropehschutz aktiv wird, müßte erstmal von der zuständigen Behörde der Katastrophenfall erklärt werden.
Wird zwar auch gerne mal gemacht, um schnell an entsprechendes Gerät zu kommen, aber in dem Fall...



In diesem Sinne!


Gruß
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Re: Auch wenn es nicht auszurotten ist...

geschrieben von: ER 20 011

Datum: 28.05.12 18:33

Die Berufsfeuerwehr München ist Erdungsberechtigt.

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Re: NFM nach 30 min vor Ort... noch nix geerdet....

geschrieben von: Leinetalbahner2006

Datum: 28.05.12 19:02

Klar gibt es Feuerwehren, die erdungsberechtigt sind. Sie brauchen nur die Ausbildung dazu.....

1971 - 2013
42 Jahre Eisenbahner

Bargteheide - Hamburg Hbf - Neustadt / Holst. - Puttgarden - Hannover
www.Bahntantchen.de
www.Gartetalbahn.com

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Naja....

geschrieben von: Caliban

Datum: 28.05.12 19:12

Servus!


... ist ja nicht eine Frage der Ausbildung, sondern ob sie auch dürfen! ;-)

Nach meinem Wissensstand ist nur noch der NFM tatsächlich berechtigt auf Bahngelände die Erdung auch durchzuführen.
Würde ja auch dem ganzen Konzept widersprechen... die eine Feuerwehr darf, die andere nicht.

Ich erinnere mich gerade an den Brand in Berlin... die BF mußte dort auch erst auf den NFM warten... die sind sicher nicht unwissender als die Münchner... :-)


Vielleicht bedeutet 'erdungsbrechtigt' ja nur Überlandleitungen oder sonstige Leitungen im 230V-Netz kurzzuschließen?!


Gruß
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Re: Die Bahn ist der Katastrophenfall

geschrieben von: andreas +

Datum: 28.05.12 20:07

supercargo schrieb:
-------------------------------------------------------
> Muß die DBAG wirklich üben? Dort herrscht der
> Ausnahmezustand doch jeden Tag.
>
> Toll ist das der Notfallmanager erst die
> Fahrleitung erdet und dann den Strom abstellen
> lässt. Der HR war wohl bei Wieder Dämlich
> Recherchiert in der Lehre.


Na ja, vielleicht war's nur der hr und der Notfallmanager hatte schon vorher den Strom abstellen lassen.

Ansonsten find ich es "albern", um nicht zu sagen irrsinnig, wenn die Retter neben den Wagen stehen und den Leuten im Zug zurufen "nur Geduld, in einer Stunde können wir beginnen". - Wenn die Oberleitung am Boden / auf dem Wagondach oder auf dem Lokdach liegt, ist sie schon recht gut geerdet (und die automatische Sicherung im Unterwerk dürfte schon längst abgeschaltet haben).
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Re: Die Bahn übt den Katastrophenfall!

geschrieben von: supercargo

Datum: 29.05.12 01:02

Wie wäre es mit erst den Strom abschalten und dann erden?

Ist ja auch kein Wunder das der Notfallmanager die Reihenfolge nicht einhält wenn es bei der Grubenbahn folgende Ansage gibt:

"Ihr Zug fährt jetzt ab, bitte steigen sie ein, die Türen schließen selbstständig!"

Befinden wir uns in einer Demokratie mit Meinungsfreihet oder herrschen noch Diktatur und Zensur?
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Stichwort: Eigensicherung

geschrieben von: Caliban

Datum: 29.05.12 06:39

Servus!


Bei solchen Einsätzen geht nun mal Eigensicherung vor!

Was nutzt es dem zu Rettenden, wenn der Helfer selbst geschmorrt wird... Konjunktive und Vermutungen nutzen da wenig!

Wenn Du Dich an Deinen letzten Erste-Hilfe-Kurs erinnerst... da war auch mal etwas von Spannungstrichtern etc. zu hören!

Das böse Erwachen kam schon bei manchem blind drauflos laufenden Helfer... auch wenn es schwer fällt... Ruhe bewahren und Situation vor Ort richtig einschätzen gehört zu den ersten Grundsätzen.
Nicht umsonst sitzt der Kommandant eines Feuerwehrfahrzeugs erstmal alleine ab, bevor er seinem Trupp Anweisungen gibt.

Der gezeigte Güterwaggon könnte ja auch ein Kesselwagen mit Flußsäure, Salzsäure oder anderen leckeren Dingen sein. Selbst feste Stoffe können in Verbindung mit Wasser ein Gefahrenpotenzial entwickeln (war in Mülheim der Fall).

Das Ganze gilt übrigens auch im Straßenverkehr... vorallem wenn LKW mit den gewissen orangen Tafeln beteiligt sind... selbst ein platzender Reifen hat noch ein gewisses Potenzial...


Ansonsten ist es schon sinnvoll die Passagiere zu informieren, was gerade los ist. Ein Punkt der hier ja auch oft der DB angelastet wird... Information, Information, Information... nennt sich dann wie im wirklichen Leben: Kommunikation.
Wie oft können Situationen entschärft werden, wenn man nur mit dem Patienten reden würde... hilft ihm und dem Helfer!
Also gut gemacht!

Im übrigen erfahren die Einsatzkräfte so eventuell auch schon mal, was innerhalb des Zuges los ist und können sich bereits vorbereiten.
Wie bei jedem Notruf gibt es auch vor Ort noch die eine oder andere W-Frage, die beantwortet werden möchte... z.B. ein Verletzter oder Dutzende... Schweregrad der Verletzungen etc.pp.


Gruß
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Re: Die Bahn ist der Katastrophenfall!

geschrieben von: europalok

Datum: 29.05.12 19:16

Der Börsengang kommt trotzdem. Trotz Reporterkuscheln.
In dem Sinne, schöne Nachpfingsten.
Marco


http://i84.photobucket.com/albums/k27/marcochjen/sig-2.png
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Re: Die Bahn ist der Katastrophenfall!

geschrieben von: Alex1796

Datum: 30.05.12 18:17

Hallo,

im Film sieht man das Vorne am Zug eine 110er mit Bügelfalte hängt. Weis jemand um welche Lok es sich handelt und ob die Feuerwehr auch bei ihr Scheiben eingeschlagen hat?



MfG.

Alex

P.S. Was ein Glück das da keine Silberlinge dran glauben mussten sondern nur so hässliche Doppeldecker!
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Re: NFM nach 30 min vor Ort... noch nix geerdet....

geschrieben von: olli0101

Datum: 31.05.12 10:59

Leinetalbahner2006 schrieb:
-------------------------------------------------------
> Klar gibt es Feuerwehren, die erdungsberechtigt
> sind. Sie brauchen nur die Ausbildung dazu.....

Ich hoffe dass wieder mehr Feuerwehren die Berechtigung zum Bahnerden erwerben. Das ist echt von Vorteil.

Kann es sein das "Früher" viel mehr Feuerwehren erdungsberechtigt waren als derzeit (Kostenfrage)? Oder bilde ich mir das nur ein.
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