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Rheintalbahn: »Kein Güterzug auf alter Bahntrasse« (incl. Ergänzung/Kommentar)

geschrieben von: octo

Datum: 27.05.12 03:39

=> [www.badische-zeitung.de]

Ich halte zwar von dieser BI nichts bis garnichts, aber hier stimme ich ihr mal zu: es gehört ein Überwefungsbauwerk vor den Katzenbergtunnel && ich bin der Meinung es war ein großer fehler ein solches nicht gleich nach dem Portal oder zumindest in in Müllheim (Ausfädelung der Strecke nach Frankreich) zu bauen.

Wer mit der Problematik nicht vertraut ist sei dazu eingeladen dieses Dokument: [www.karlsruhe-basel.de] anzugucken (Seite 5).

Kurz zusammengefasst: südlich von Buggingen sollen 12 km zwei Strecken parralel enstehen/ausgebaut werden die im reinen Linienbetrieb betrieben werden sollen. Bei Schliengen (nach den besagten 12 km) verschwindet die eine Strecke dann im neuen Tunnel. Es soll keine Option geben von den Bahnsteiggleisen in Müllheim in die neue Strecke/den Katzenbergtunnel zu fahren, die Strecke nach Neuenburg-[Frankreich] wird dort obendrein höhengleich eingefädelt && zu guter letzt: man bekommt nicht wirklich gut Güterzüge auf die Strecke welche (erst 12 km später) in den Tunnel führt. Aus Süden kommend, nach Norden fahrend müsste von Güterzügen die den Weg auf die Umfahrung nehmen wollen das südliche Hochgeschwindigkeitsgleis gekreuzt werden. Deswegen auch die Angst der BI trotz Güterzugumfahrung würde Güterzüge auf der alten Trasse verbleiben. Man sollte in dem Kontext auch bedenken daß es einmal angedacht war einen 30-Min-Takt im Nahverkehr auf der alten Rheintalbahn zu haben, das wäre ein weiterer Grund dafür auf mal ein paar GZ in den Tunnel zu schicken. Die kürzere Streckenlänge, sowiesso.

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Re: Rheintalbahn: »Kein Güterzug auf alter Bahntrasse« (incl. Ergänzung/Kommentar)

geschrieben von: Fahrplanschreiber

Datum: 27.05.12 04:36

Zitat:
Kurz zusammengefasst: südlich von Buggingen sollen 12 km zwei Strecken parralel enstehen/ausgebaut werden die im reinen Linienbetrieb betrieben werden sollen. Bei Schliengen (nach den besagten 12 km) verschwindet die eine Strecke dann im neuen Tunnel. Es soll keine Option geben von den Bahnsteiggleisen in Müllheim in die neue Strecke/den Katzenbergtunnel zu fahren, die Strecke nach Neuenburg- wird dort obendrein höhengleich eingefädelt && zu guter letzt: man bekommt nicht wirklich gut Güterzüge auf die Strecke welche (erst 12 km später) in den Tunnel führt.

Tja den Grund warum die DB AG die Strecke im Linienbetrieb baut wird nur diese dir beantworten können. Ein Linienbetrieb lohnt sich eigentlich nur wenn der Betrieb artrein geführt wird. Hier fahren allerdings SPNV, GV und SPFV. Den GV dabei nur mit dem SPNV auf einem Gleispaar abzuwickeln ist keine gute Option, denn RB sind eigentlich nur im Weg und kosten dem GV unnötig Zeit. Aber es ist leider so Hauptsache der SPFV (ICE) hat freie Fahrt. Dabei ist der GV mit 120-140 km/h unter LZB auch nicht so langsam und wenn ein ICE naht gut geht der GV halt mit 100 km/h rüber und lässt sich fliegend vom ICE überholen und verliert dadurch keine Zeit und man spart ein Haufen Energie gegenüber einer Überholung im Stand. So ein Ausbau wie Augsburg-München bringt fast gar nichts nur der SPFV ist der Gewinner.
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