Jörg Blaschke schrieb:
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> Mahlzeit!
>
>
> > Aber nein dann könnte es
> > sogar sein, das Cargonauten wie du, an
> Samstagen
> > noch eine zusätzliche Schicht fahren müssen.
>
> Richtig, das wäre schlecht, weil ich die Spiele ja
> sehen will. ;-)
>
>
> Wo ist das Problem? Der Sonderzug kommt ja eine
> Weile vorm Spiel an und fährt erst einige Zeit
> nach dem Spiel wieder ab.
>
> Also: Die Kollegen hinten aussteigen lassen, das
> ganze Gerümpel ratzfatz in die Ecke stellen, im
> Zweifel eben noch Lok drumrum und dann ab ins
> Stadion. Und während der Rest nach dem Spiel
> Richtung Bahnsteig geht, schwenkst Du ein wenig ab
> und geht 150 Meter weiter links zum Zug. Bügel
> hoch, put se hebel on se täibel und auf zum
> Bahnsteig, die lieben Kollegen wieder einsammeln.
Nimms mir bitte nicht übel, bisher hatte ich Dich für eine fachkompetente Person gehalten. Aber sowas funktioniert vielleicht auf der Modellbahn, nicht aber im richtigen Leben. Sonderzüge werden nicht selten weitab am Stadion in Abstellanlagen abgestellt. Zudem darfst Du nie Team-Green außer Acht lassen, die sich gerne mal kleine Neckigkeiten einfallen lassen, wo man eben nicht so schnell wie gewollt aus dem Stadion kommt.
> Mal als Beispiel ein Eishockeysonderzug von
> Nürnberg nach Berlin. Man hatte Kartenanfragen
> ohne Ende, mußte aber am Ende einigen Fans
> absagen, weil eben keine zusätzlichen Wagen mehr
> in Berlin Ostbahnhof an den Bahnsteig passen.
>
>
> Na ja, grad mal nachgeschaut - ich habe im
> Grundgesetz jetzt keinen Artikel gefunden, welcher
> verbietet, einen zweiten oder sogar noch einen
> dritten oder einen vierten Sonderzug einzusetzen.
> Problem könnte höchstens sein, dass der gemeine
> Fahrgast mit zwei Zügen, die im Blockabstand zum
> selben Zielort fahren, überfordert ist. Da
> Sportfans aber bahnaffiner sind und überhaupt die
> besseren Menschen, sollte sich das regeln lassen.
Für einen kompletten zweiten Sonderzug reichte wohl weder das Geld noch die Gesamtanzahl. Für weitere 100Mann einen kompletten 2.Sonderzug zu chartern, macht man wohl nicht so ohne weiteres.
Ich wollte damit nur aufzeigen, daß dem ganzen durchaus ganz lapidare Gründe im Wege stehen, warum nicht alle immer so können, wie sie wöllten. Das Wagenmaterial privater Anboeter geht auch nicht ins Unermeßliche.
> Wenn da nur nicht die Kosten wären. DIE KOSTEN!
> Wer bezahlt das bloß? So ein Sonderzug haut ja in
> den Etat aller Beteiligten einer Profi-Sportliga
> ein riesiges Loch. Da muß noch eine Spendenaktion
> her. Oder man erhebt auf jeden "normalen"
> Bahnfahrschein eine Art "Notopfer Sportfans". Wer
> dafür in Regelzügen zuverlässig vor dem Mob
> geschützt wird, der zahlt bestimmt gerne.
Ja, das wäre doch mal eine Idee. Du vergißt aber, daß es auch Fußball jenseits der 1. und 2. Bundesliga gibt und da die Vereine es sich eben nicht leisten können, Sonderzüge als Zuschußgeschäft durchziehen zu können. Zudem sind da die reisenden Fanmengen auch nicht ganz so groß, aber noch groß genug, um dem gemeinen DSO-Nutzer unangenehm zu sein, wenn er mit seinem Mitreisenden über die Laufpläne bunter Loks, oder aber die Absicherung von Baustellen fachlich sinnieren möchte. :-)
> Wobei Nürnberg gegen Berlin - da könnte
> Schalck-Golodkowski doch mal beim Seehofer Horst
> vorbei schauen...
gibts den noch?
> Schöne Grüße aus der Friedensstadt Osnabrück von
Grüße zurück!
>
> jörg