Jede Menge Kohle, Handlung des Films
Katlewski ist Mitte 20 und Bergmann aus Recklinghausen. Eines Tages verschwindet er und wandert eine Woche durch die unterirdischen Stollen bis zu einer Dortmunder Zeche, wo er zehn Tage später total verstört aufgefunden wird. Katlewski kommt mit seinem alten Leben nicht mehr zurecht und muss, um damit abschließen zu können, neben seiner gescheiterten Ehe einen Kredit tilgen. Bei der Suche nach einer Dusche begegnet er der jungen Ulli, die bei Familie Grueten zur Untermiete wohnt und verliebt sich in sie. Bei der Bank zeigt er ihr, dass es nicht funktioniert, den Kredit ohne Bargeld zu kündigen. Durch verschiedene Gelegenheitsjobs, wie Pförtner oder Lastwagenfahrer, versucht Katlewski das Geld zu erarbeiten, kündigt allerdings immer wieder. Schließlich nimmt er das Geld einem früheren Arbeitgeber ab und zahlt den Kredit zurück. Auf einer Baustelle eignet er sich eine Motorsäge an und fährt mit einem entwendeten LKW ein letztes Mal nach Recklinghausen. „Es kommt der Tag, da will die Säge sägen.“ Er vermittelt eine neue Verständnisform von Gütertrennung.
[Quelle: Wikipedia]
Hallo Leude,
nein nein, die Kettensäge bleibt heute im Futteral. Ich möchte Euch nur ein paar Aufnahmen mit jeder Menge Kohle zeigen, da kam mir halt der Titel des genialen Winkelmann Filmes in den Sinn. Und ja, Joachim, ich habe mittlerweile auch gelernt, dass Stollen eher was für Weihnachten ist ;-))
Bild 1 und 2)
Kohle zum Ersten: Am 3. August 1982 stand mal wieder die Strecke Hervest Dorsten Tief- Haltern auf dem Programm. Zu Jahresbeginn von Gelsenkirchen Bismarck nach Oberhausen Osterfeld Süd umbeheimatet, blieb das Einsatzgebiet von 216 029 unverändert, sie durfte sich auch weiterhin mit schweren Montanzügen abmühen. In diesem Fall war es der Gag 75069, den sie bis Wanne Eickel vorziehen durfte, von dort aus ging es elektrisch weiter
Bild 3)
Kohle die Zweite: Drei Tage später zog die Lok 13 der Zeche Auguste Victoria (Daten bei Rangierdiesel siehe dort=> [
www.rangierdiesel.de]) ein paar Großraumwagen in ein kleines Sonnenloch hinein, Marl Drewer
Bild 4 und 5)
Kohle die Dritte: Da am 29. August 1982 eine große Rundfahrt mit dem Dahlhausener ET 85 07 über Ruhr
kohlegleise anstand, wollte ich mich vorher ein klein wenig streckenkundig machen und halbwegs annehmbare Fotopunkte suchen. Fast genau auf der Stadtgrenze zwischen Recklinghausen und Herten, am Bahnübergang Kaiserstraße, bot sich dabei dieser Anblick, was war denn da passiert? Weil ich diese beiden Aufnahmen vor 5 Jahren schon einmal gezeigt hatte, kann diese Frage heute dank des lederhosenfan erschöpfend beantwortet werden
Das ganze hat sich folgendermaßen abgespielt, die E-Lok 002 hatte diese besagte Fuhre aus Flachwagen, Hambornern und X-Wagen am Haken und kam aus Richtung Schlägel & Eisen und war in Richtung General Blumenthal 5 oder Ewald unterwegs. Unmittelbar vor dem Bahnübergang blieb irgendwie der Stromabnehmer am Fahrdraht hängen, riss aber nicht sofort den Draht durch und ab, sondern knickte ein Betonmasten der Fahrleitung um, dieser schlug auf einen Flachwagen auf, so das dieser Flachwagen aus dem Gleis gehebelt wurde und die nachfolgenden Waggons ebenfalls entgleisten.
Das nenn ich doch mal einen kuriosen Unfall
Bild 6 und 7)
Kohle die Vierte: Die ET 85 Sonderfahrt berührte auch den Bahnhof Wanne- Eickel Westhafen, ureigenstes Territorium der Wanne- Herner- Eisenbahn, dessen früherer Direktor uns Eisenbahnfans wohl sehr aufgeschlossen gegenüberstand und spektakuläre Tage der offenen Tür organisieren ließ. Davon vielleicht nächsten Freitag mehr, heute aber erst einmal die Denkmallok NBAG IV vom Typ Knapsack (Krupp 2821/1949), sowie der Kohleverlad mittels Kübeln aufs Binnenschiff, eine Aufnahme speziell für den amtierenden Grünkohlkönig und unangefochtenen Zechenpapst aus Benrath
Bild 8)
Kohle die Fünfte: Ähmm, das wird jetzt etwas schwierig. Okay ich hab’s, in den E Wagen hinter der V 90 ist bestimmt auch schon irgendwann mal Kohle transportiert worden. 290 302 mit der Übergabe von Mülheim Speldorf nach Duisburg Wedau am Block Katzenbruch im Duisburger Stadtwald, 27. August 1982
Bild 9 und 10)
Stahl die Erste: Als 221 111 mit ihrem Röhrenzug über die Wanheimer Anschlussbahn gen Duisburg Hochfeld röhrte, zog von Westen her ein kräftiges, glücklicherweise aber kurzes Sommergewitter auf. Bei der nachfolgenden Aufnahme von 221 121 im Anflug auf Duisburg Ruhrort Hafen verzieht es sich schon wieder Richtung Nordwesten
Bild 11)
An diesem Tag (immer noch der 27. August 1982) fand einer der seltenen größeren Ausläufe des Dahlhausener 795 626 statt. Auf einer DB Verbindungsetappe zwischen zwei Werkbahnen passiert er hier den zwischen Oberhausen Hbf und Duisburg Hbf gelegenen Abzweig Kaiserberg
So. das war es mit diesem Mischmaschbeitrag aus heimischen Landen. Schönes Wochenende und Gruß aus Essen, Michael
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drei Achsen, zwei Stangen und 54 Tonnen
uns zwei kann nichts wirklich erschüttern
1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2012:08:10:18:35:06.