geschrieben von: Schrotti
Datum: 17.06.12 03:20
geschrieben von: AndreasLübeck
Datum: 17.06.12 09:56
geschrieben von: stefan p.
Datum: 17.06.12 10:42
geschrieben von: Krause
Datum: 17.06.12 12:33
geschrieben von: Thomas Englich
Datum: 17.06.12 12:42
geschrieben von: Schrotti
Datum: 17.06.12 12:53
geschrieben von: Schrotti
Datum: 17.06.12 12:55
geschrieben von: Gleis21
Datum: 17.06.12 13:09
geschrieben von: bigboy
Datum: 17.06.12 13:55
geschrieben von: melchior leiss
Datum: 17.06.12 17:19
geschrieben von: V 100 098
Datum: 17.06.12 17:38
geschrieben von: pk63
Datum: 17.06.12 22:18

Zitat:Der Schlamassel in Gänze: [wafr.lbmv.de], S.5f.Die Unternehmer sind laut § 12 der Concessionsbedingungen verpflichtet, die Bahn bis zum Ablauf des Jahres 1867 auf ihre Kosten und Gefahr so vollständig herzustellen, daß sie nach Ablauf dieser Frist in allen ihren Theilen dem Verkehr übergeben werden kann.
Für die pünktliche Einhaltung dieser Bedingung haben die Unternehmer eine Caution von 100,000 Taler (Mecklenburg) den betheiligten Staatsregierungen eingezahlt, wovon auf Lübeck 16,666 2/3 Taler (Mecklenburg) kommen. Die Caution wird mit 4 % verzinst.
[…]
Von einem irgendwie ernstlichen Beginn der Bauten verlautet noch nichts. Nicht einmal der Platz, wo der Bahnhof in Lübeck erbaut werden soll, steht fest, geschweige denn, daß das hiezu nöthige Terrain erworben worden wäre.
[…]
Es dürfte daher Sache der betheiligten Regierungen sein, hier endlich einzuschreiten und nicht länger zuzusehen, wie das geringe vorhandene Capital (der Einschuß von 10 Procent) durch phantastisch bemessene Gehalte, Remunerationen und sonstige Spesen gänzlich aufgezehrt wird. Ist es doch ein schreiender Widersinn, daß Gehalte und Remunerationen gezahlt werden, während die Bauausführung, für deren Ueberwachung und Oberleitung dieselben gezahlt werden sollen, gar nicht ernstlich vor sich geht.
Zitat:[wafr.lbmv.de], S.6.- Die Hamburger Nachr. lassen sich aus Lübeck schreiben, daß die Schweriner Regierung ein neues Nivellement der Lübeck=Kleinen Eisenbahn vornehmen lasse, da beabsichtigt werde, die ganze Bahnlinie, soweit sie auf Lübecker Gebiet festgestellt und selbst zum großen Theile der Erdarbeiten schon vollendet ist, wieder aufzugeben und sie weiter südlich zu verlegen, damit für den Güterverkehr eine möglichst directe Bahnverbindung Mecklenburgs mit Hamburg hergestellt werde. Der Personenverkehr auf der Lübeck=Kleinen Bahn werde dagegen unter allen Umständen auch für die von Lübeck aus anschließenden Züge der Lübeck=Büchener und Lübeck=Hamburger Bahn nur über den Lübecker Bahnhof gehen können. - Bei Schönberg und weiter bis Kleinen bleibt, wie es heißt, die schon früher festgestellte Bahnlinie unverändert. Bei Kleinen sollen die Bauarbeiten bereits wieder aufgenommen sein.
geschrieben von: melchior leiss
Datum: 20.06.12 18:44
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