rad3m schrieb:
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> Habe gerade in "Die Lokomotive", Januar 1931, eine
> interessante Beschreibung eines Stokers mit
> Förderschnecke und Einwurf durch Dampfstrahl
> gelesen. Hat mich angeregt, hier mal nach "Stoker"
> zu suchen, und eine Lok ähnlicher Größe gefunden:
>
> [
www.drehscheibe-foren.de],
> 5353041,5353041#msg-5353041
>
> 1931 hat man den kleinsten Stoker amerikanischer
> Fertigung übernommen, und er hat sich angeblich
> auch bewährt. Trotzdem hat sich in Europa
> irgendwie der Stoker nicht durchgesetzt.
>
> Gibt es hier noch Kenner von
> Dampflokomotivkonstruktionen, die mit der Materie
> in der Nachkriegszeit noch zu tun hatten? Oder so
> wie ich, sich anhand damaliger Veröffentlichungen
> in Details der Dampfloktechnik einzuarbeiten
> versuchen? Vielleicht hat jemand ein Fachbuch, wo
> die Frage behandelt wird?
>
> Meine Vermutung: Das Zusatzgewicht war schuld. Die
> amerikanischen Loks waren ja fast alle
> verhältnismäßig sehr schwer gebaut. Da kam es auf
> eine Tonne mehr nicht an. Bei der Achslast von 18t
> oder nur selten über 20t hätte der Stoker gleich
> bedeutet, dass der Kessel entsprechend kleiner
> hätte werden müssen. Speziell in Deutschland kam
> die beschränkte Belastbarkeit des Stehkessels
> hinzu.
>
> Ideal wäre für die Beantwortung meiner Frage, wenn
> jemand Daten von einer Lok hätte, die es sowohl
> mit, als auch ohne Stoker gegeben hat. Danke schon
> mal für's ggf. Nachschlagen!
Schon etwa 1904 wurde ein amerikanische Kincaid Stoker auf ein SJ Litt Mb probiert. Verfeuert wurde Torf.
Die Loks Litt Ma und Mb waren mit die Oesterreichische 1'D-Loks BR 170 als ein Vorbild gebaut, waren aber grösser und schwerer.
1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2012:03:26:13:41:01.