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Qualität der Zeitschriften vs. Ansprüche der Kunden mit ?

geschrieben von: WHA

Datum: 27.04.12 12:23

Guten Tag allerseits,

vorgestern habe ich mir beim Umsteigen am Bahnhof als Lektüre das neue Eisenbahn-Magazin 5/2012 gekauft, weil darin zwei Artikel zu interessanten Themen (Kranwagen, Meßfahrzeuge) enthalten waren.

Leider kam beim Lesen dann sofort die Ernüchterung. Der Artikel über Kranwagen (mit H0-Marktübersicht) ist oberflächlich, lückenhaft und teilweise falsch Artikel. Es ist erstaunlich, wie viele Fehler der Autor in den wenigen Textzeilen unterbringen konnte.

Der Artikel über die Meßfahrzeuge ist zwar nur der erste einer Reihe, aber auch er ist vermutlich aufgrund seines Einleitungscharakters ebenfalls sehr oberflächlich, die gezeigten Bilder haben teilweise gerade einmal die Größe einer Briefmarke und die Bildunterschriften sind auch nicht besonders hilfreich. Dort fehlen fast immer die Fahrzeugnummern. Bestes Beispiel sind die Meßfahrt mit 151 001 (deren Nummer kann man erkennen), während über den Meßwagen der Mantel des Schweigens gebreitet wird. Auch bei dem Bild des ehemaligen DR-Oberbaumeßwagens findet sich bezeichnenderweise ein Hinweis auf die Zuglok, die in Hintergrund kaum zu erkennen ist, während die Wagennummer unerwähnt bleibt.

Ich frage mich nach der Lektüre solcher Artikel, was Autor bzw. Redaktion damit eigentlich bezwecken wollten. Oder wollen die Leser gar nicht mehr? Sind die inzwischen schon überfordert, wenn ein längerer Artikel zu viele Fakten enthält?

Nebenbei bemerkt: So einen Mist sollte sich mal jemand zum Thema "Dampflok" erlauben.

In dem Zusammenhang würde mich interessieren, wie ihr die inhaltliche Qualität der Zeitschriften in letzter Zeit beurteilt bzw. wie eure Ansprüche sind.


Beste Grüße
Wolfgang
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Re: Qualität der Zeitschriften vs. Ansprüche der Kunden mit ?

geschrieben von: Matthias Muschke

Datum: 27.04.12 18:54

WHA schrieb:
-------------------------------------------------------
> Guten Tag allerseits,
>
> vorgestern habe ich mir beim Umsteigen am Bahnhof
> als Lektüre das neue Eisenbahn-Magazin 5/2012
> gekauft, weil darin zwei Artikel zu interessanten
> Themen (Kranwagen, Meßfahrzeuge) enthalten waren.

Selber schuld - vor dem Kauf genauer ansehen.

> ... die gezeigten Bilder haben
> teilweise gerade einmal die Größe einer Briefmarke
> und die Bildunterschriften sind auch nicht
> besonders hilfreich.

Generell halte ich das Layout des "em" für unterirdirsch, jede Schülerzeitung hat eine bessere Aufmachung.

> Ich frage mich nach der Lektüre solcher Artikel,
> was Autor bzw. Redaktion damit eigentlich
> bezwecken wollten.

Für den Grossteil ist das so o.k. - lange Artikel sind nicht gewünscht.

> Oder wollen die Leser gar nicht mehr?

Nein, nur ganz wenige.

> Sind die inzwischen schon überfordert, wenn
> ein längerer Artikel zu viele Fakten enthält?

Seichte Unterhaltung bzw. Information gibt es doch heute überall - Tageszeitung, Fernsehen, Internet...

> Nebenbei bemerkt: So einen Mist sollte sich mal
> jemand zum Thema "Dampflok" erlauben.

Machen alle ständig, fällt dir vielleicht nicht so auf?

> In dem Zusammenhang würde mich interessieren, wie
> ihr die inhaltliche Qualität der Zeitschriften in
> letzter Zeit beurteilt bzw. wie eure Ansprüche
> sind.

Offenbar zu hoch, Zeitschriften habe ich in den letzten Jahre so gut wie keine gekauft und wenn meist gallische (da gibt es noch lange Artikel, sogar über Wagen - in "Voie Ferres" z.b.)
Ansonsten habe ich fast nur in Primärliteratur oder Archivkopien investiert.

MfG

MMM

"Der Lüfteraufsatz auf dem Führerhaus erscheint etwas zu hoch" ;-))

Martin Knaden im Test der Liliput 56.2 in MIBA 1/2013 (vermutlich beim Schreiben mit dem Messer zwischen den Zähnen)

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Qualität der Zeitschriften vs. Ansprüche der Kunden

geschrieben von: Pleus Dieter

Datum: 27.04.12 22:44

Das Problem sitzt hier nicht in der Redaktion. Die Mehrheit der Leser der gängigen Zeitschriften wird mit Details ohne Ende gelangweilt. Das ist nicht die Leserschaft der Zeitschrift, bei der wir hier zu Gast sind. Hier versammeln sich die in die Details versessenen Spinner (vulgo "fuzzies", bedeutungsgerecht wörtlich genau übersetzt), die nur einen kleinen Bruchteil der Interessentengemeinschaft ausmachen und eine Spezies eigener Art sind, ohne den Durchschnitt zu markieren.

Es ist schon eine relativ dreiste Arroganz, solche Partikularinteressen zum allgemein gültigen Massstab zu erheben und lächerlich, einen Beitrag und die ganze Zeitschrift herunter zu machen, weil zum Beispiel keine Betriebsnummern der Fahrzeuge erkennbar oder angegeben sind.
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Re: Qualität der Zeitschriften vs. Ansprüche der Kunden

geschrieben von: CDH

Datum: 29.04.12 07:02

Pleus Dieter schrieb:
-------------------------------------------------------
> Das Problem sitzt hier nicht in der Redaktion. Die Mehrheit der Leser der gängigen Zeitschriften wird mit Details ohne Ende gelangweilt. Das ist nicht
> die Leserschaft der Zeitschrift, bei der wir hier zu Gast sind. Hier versammeln sich die in die Details versessenen Spinner (vulgo "fuzzies",
> bedeutungsgerecht wörtlich genau übersetzt), die nur einen kleinen Bruchteil der Interessentengemeinschaft ausmachen und eine Spezies eigener Art sind,
> ohne den Durchschnitt zu markieren.
>
> Es ist schon eine relativ dreiste Arroganz, solche Partikularinteressen zum allgemein gültigen Massstab zu erheben und lächerlich, einen Beitrag
> und die ganze Zeitschrift herunter zu machen, weil zum Beispiel keine Betriebsnummern der Fahrzeuge erkennbar oder angegeben sind.


Was bitte ist daran falsch zu verlangen, das ich mit verlässlichen, korrekten Informationen versorgt werde ? Immerhin soll ich Geld dafür bezahlen.

Und was die " Details ohne Ende " angeht, ist die heilige Dampflok ein prima Beispiel dafür das ein Thema garnicht " langweilig " genug sein kann.

Bei den Dampfloks sind auch schon alle Bilder und Motive sowie Themen zum tausendsten Mal gezeigt bzw durchgekaut worden.

Der noch(!) aufmerksame Leser stellt dann immer wieder fest, das offensichtlich viele Autoren sich auch garnicht die Mühe machen selbst zu recherchieren.
Oftmals finden sich in neuen Artikeln die inhaltlichen Fehler von vorherigen Autoren wieder.

Das kann es ja nun nicht sein. Eine Fehlinformation wird nicht dadurch zur Wahrheit weil sie ständig wiederholt wird.

Der Artikel über die Kranwagen ist mir z.B. auch aufgefallen. Ich befasse mich seit 20 Jahren intensiv mit dem " Fuzzi Thema Kranwagen ". Und in diesen
20 Jahren habe ich nicht viele Leute getroffen die sich auch dafür interessieren, bzw noch weniger Leute getroffen die wirklich etwas wissen.

Na schön, die Kranwagen sind ein Randthema, genauso wie die Bahndienstwagen (Messwagen). Und ?
Ohne diese Fahrzeuge fährt die Eisenbahn nicht. Schon mal drüber nachgedacht ?

Und dieser Artikel über die Kranwagen ist oberflächlich und inhaltlich mit Fehlern behaftet. Es fehlen wichtige Bauarten, Baujahre sowie gebaute Stückzahlen
sind zum Teil falsch genannt, bei einem Kranwagen Typ wurde geschrieben das er überwiegend als Bekohlungskran eingesetzt wurde. Absoluter Blödsinn.
Aufgemacht wird der Artikel mit einer langweiligen Einleitung, die unnötig wichtigen Platz vergeudet hat.

In dem gleichen Umfang des Artikels wie er vorliegt, hätte man die Informationen auch vollständig und richtig unterbringen können.

Bei einem Artikel über Lokomotiven da wird genau hingesehen. Und wehe da stimmt auch nur ein Detail nicht. Dann ist das Geschrei gross.
Aber bei "Fuzzi Themen " ist das nicht so schlimm. Wen interessiert das schon ?

Was ist das eigentlich für eine Einstellung ?

In ein paar Jahren wird dann wieder ein anderer Autor einen Artikel über Kranwagen verfassen und er wird sich in der wenigen verfügbaren Literatur
dazu informieren und er wird mit ziemlicher Warscheinlichkeit die gleichen Fehler wieder verbreiten. Und das finde ich echt überflüssig.

Und die Art und Weise wie hier eine berechtigte Kritik niedergemacht wird, finde ich arrogant !

Hätte man mich im Vorfeld zu diesen Artikel angesprochen, hätte ich die Fehler ohne mit der Wimper zuzucken verbessert.

Wie ich dann noch mitbekommen habe das ich ja sogar - ohne mein Wissen - am Artikel beteiligt war, war ich noch ein wenig mehr genervt.
Man hat ein Bild aus meiner Sammlung verwendet, es falsch gekennzeichnet und konnte mir auf Anfrage erstmal überhaupt nicht erklären wie es dieses
Bild den in den Artikel geschafft hat.

Schliesslich wurde gesagt, das es ein Versehen gewesen sei, man sah sich aber auch nicht in der Verantwortung sich für diesen "Fehler" zu entschuldigen.
Auch das Belegexemplar des Heftes das mir als - wenn auch unfreiwilliger Bildautor - zusteht lässt noch auf sich warten.

Es gibt also meinerseits noch mehr an Kritik was diesen Artikel angeht.

Und der Modellteil über die Kranwagen ist auch kein Anwärter auf den 1. Preis, eher auf den 5. oder 6. Platz

CDH

Wer die Wahrheit ausspricht, braucht ein schnelles Pferd. (altes mongolisches Sprichwort)
Die Welt ist voller Irrer und ich bin mitten drin !
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Re: Qualität der Zeitschriften vs. Ansprüche der Kunden

geschrieben von: WHA

Datum: 29.04.12 16:37

Guten Morgen allerseits,

Pleus Dieter schrieb:
-------------------------------------------------------
> Das Problem sitzt hier nicht in der Redaktion. Die
> Mehrheit der Leser der gängigen Zeitschriften wird
> mit Details ohne Ende gelangweilt.

diese Aussage ist interessant und wirft gleichzeitig ein bezeichnendes Licht auf die Masse der sogenannten (Modell-)Eisenbahnfreunde. Ich habe es an anderer Stelle bei DSO schon geschrieben: Bei diesem Hobby herrscht in weiten Teilen Stillstand bzw. Rückentwicklung. Dies betrifft insbesondere die Modelltechnik und das Vorbildwissen.


> Das ist nicht
> die Leserschaft der Zeitschrift, bei der wir hier
> zu Gast sind. Hier versammeln sich die in die
> Details versessenen Spinner (vulgo "fuzzies",
> bedeutungsgerecht wörtlich genau übersetzt), die
> nur einen kleinen Bruchteil der
> Interessentengemeinschaft ausmachen und eine
> Spezies eigener Art sind, ohne den Durchschnitt zu
> markieren.

Die Frage ist nur, wie weit die "fuzzies" vom Durchschnitt entfernt sind. Geht das Interesse der Modelleisenbahner gar nicht über den Märklin-Katalog hinaus? Merken die überhaupt nicht, daß es da noch mehr (Interessantes) gibt?


> Es ist schon eine relativ dreiste Arroganz, solche
> Partikularinteressen zum allgemein gültigen
> Massstab zu erheben und lächerlich, einen Beitrag
> und die ganze Zeitschrift herunter zu machen, weil
> zum Beispiel keine Betriebsnummern der Fahrzeuge
> erkennbar oder angegeben sind.

So? Die dreiste Arroganz liegt wohl eher auf Deiner Seite, in dem Du mir absprichst, als Kunde berechtigte "Forderungen" zu stellen. Ich erhebe nämlich nicht "Partikularinteressen zum allgemeingültigen Massstab", sondern erwarte lediglich einen sauber recherchierten und korrekten Artikel und dazu gehören im Zweifelsfalle auch ordentliche Bildunterschriften. Denn welchen Nutzen haben Bilder, bei denen der geneigte Leser hinterher nicht weiß, welche Fahrzeuge dort abgebildet sind?

Niemand zwingt in dieser Branche einen Autor, etwas Falsches zu schreiben. Er hat durchaus die Möglichkeit, sich für nicht kompetent zu halten und anderen Autoren den Vortritt zu lassen.


Beste Grüße
Wolfgang
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Zum Glück muß man nicht Deiner Meinung sein! Ansonsten viel Spaß am Hobby (o.w.T)

geschrieben von: tj33

Datum: 29.04.12 19:51

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
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Re: Qualität der Zeitschriften vs. Ansprüche der Kunden

geschrieben von: Vapor

Datum: 03.05.12 17:19

CDH schrieb:
-------------------------------------------------------
> Hätte man mich im Vorfeld zu diesen Artikel
> angesprochen, hätte ich die Fehler ohne mit der
> Wimper zuzucken verbessert.

Mal andersherum gedacht, soll die Redaktion riechen, dass da draußen irgendwo ein Kranwagenfuzzi namens "CDH" herumhängt und darauf wartet, einen geplanten Artikel zu verbessern? Und selbst wenn, käme doch bei den meisten sowieso zuerst die Frage, was man denn dafür "Cash" bekommt. Die Leserschaft hat den Anspruch auf die eierlegende Wollmilchsau in Zeitschriftenform, trägt aber selbst kaum einen Deut dazu bei, obwohl es gerade bei so exotischen Themen garantiert Spezialisten gibt. Auf Messen hat man ja die Möglichkeit, mit den Redaktionen direkt zu sprechen. Einfach mal machen, kann ich nur empfehlen.
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Qualität der Zeitschriften und die Spezialisten

geschrieben von: Pleus Dieter

Datum: 03.05.12 20:55

Ausnahmsweise möchte ich anlässlich dieses Beitrags die Kommentare auf meinen bewusst harschen Beitrag besprechen.
Natürlich las ich den Beitrag im Eisenbahn Magazin, freute mich über die übersichtliche Darstellung und suchte danach wegen zweier Nischenthemen, die mich interessierten, auf den beiden gut verfügbaren Webseiten über diese Fahrzeuge - und fand vieles mehr an Details, die halt nur mich allein interessierten.
Niemandem wurde bestritten, Fragen zu stellen. Da haben die kommentierenden Schnelldenker möglicherwiese etwas gelesen, aber nur den Anfang intellektuell verarbeitet. Wenn überhaupt. Bemerkenswert ist die nicht enden wollende Dauernörgelei vieler Gäste in diesem Forum, die sich hier in den postwendend selbst gegebenen Antworten auf die selbst gestellten Fragen manifestiert. Die Antworten sprechen für sich. Und nur diese sind kommentiert.
Viel Freude mit unserem Hobby hat man tatsächlich, wenn man das Positive zu erkennen vermag.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2012:05:03:21:02:46.
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Re: Qualität der Zeitschriften und die Spezialisten

geschrieben von: WHA

Datum: 04.05.12 09:17

Guten Tag allerseits,

solche Äußerungen verstehe ich nicht:

> ... freute mich über die übersichtliche
> Darstellung...

Je mehr man wegläßt, umso übersichtlicher kann eine Darstellung werden...


> ...und suchte danach wegen zweier
> Nischenthemen, die mich interessierten, auf den
> beiden gut verfügbaren Webseiten über diese
> Fahrzeuge - und fand vieles mehr an Details, die
> halt nur mich allein interessierten.

Woher kommt das "Wissen", daß die Details nur Dich interessieren? Es gibt die alte Volksweißheit "Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß." Die gilt auch hier.


> Bemerkenswert ist die nicht enden wollende
> Dauernörgelei vieler Gäste in diesem Forum...

Falls es noch nicht aufgefallen sein sollte, läuft in der Branche vieles schief. Das gilt auch für die Verlage. Tatsache ist auch, daß viele von denen, die Du als Dauernörgler bezeichnest, eigentlich nur auf die Mißstände hinweisen, damit sie abgestellt werden können. Das wiederum wollen viele nicht wahrhaben, weil sie beim Hobby keine kritischen Stimmen hören möchten. Die meisten lieben den Stillstand (was ich schon ansprach) und lehnen jegliche Weiterentwicklung ab, denn dabei könnte man ja feststellen, daß bisher einiges falsch war.

Um es auch für Dich nochmals verständlich zu machen: Es geht hier nicht um "Nörgelei", sondern eine handfeste Kritik. Ich begreife nicht, warum man so viele Seiten, mit so vielen Fehlern bzw. entscheidenden Lücken füllen kann/muß. Ich möchte mal etwas überspitzt sagen, nur weil jemand schon einmal einen Kran/Meßwagen gesehen hat, besitzt er noch lange nicht die Kompetenz einen mehrseitigen Artikel zu diesem Thema zu verfassen. Im übrigen lernen die Zeitschriften ums Verrecken nicht, daß man bei bestimmten Artikeln auch die Quellen angeben sollte, aus denen der Autor sein Wissen schöpft. Das würde es jedem Leser erleichtern, sich selber weiter zu informieren. Es würde aber auch erlauben, die Qualität des Inhalts abzuschätzen. Dabei würde der Autor in diesem Fall natürlich sein mangelhaftes Wissen offenlegen...


> Viel Freude mit unserem Hobby hat man tatsächlich,
> wenn man das Positive zu erkennen vermag.

Bla, bla, bla - welch ein Allgemeinplatz. Die Sonne scheint und die Welt ist schön. Wer die Augen vor der Realität verschließt lebt glücklicher - bis zum Aufwachen!

Mir macht es viel Freude, wenn ich einen inhaltlich guten Artikel mit guten und gut beschriebenen Abbildungen zu einem mich interessierenden Thema lesen kann. Und ich habe sogar noch mehr Freude, wenn ich dabei etwas lernen kann.

Beste Grüße
Wolfgang
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Re: Qualität der Zeitschriften vs. Ansprüche der Kunden

geschrieben von: WHA

Datum: 04.05.12 09:21

Guten Tag allerseits,

> Mal andersherum gedacht, soll die Redaktion
> riechen, dass da draußen irgendwo ein
> Kranwagenfuzzi namens "CDH" herumhängt und darauf
> wartet, einen geplanten Artikel zu verbessern?

das ist einfach zu erklären: Die Branche ist klein, "man" kennt sich - wenn nicht direkt, dann um ein paar Ecken.


> Und
> selbst wenn, käme doch bei den meisten sowieso
> zuerst die Frage, was man denn dafür "Cash"
> bekommt.

Das ist eine Unterstellung, die umso leichter fällt, je weniger man die Betreffenden kennt. Andererseits ist es das gute Recht jeden Autors, für seine Arbeit eine Gegenleistung (z.B. Geld) zu verlangen. Die Verlage verdienen ja auch Geld mit ihren Druckwerken.


Beste Grüße
Wolfgang
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Re: Qualität der Zeitschriften vs. Ansprüche der Kunden

geschrieben von: tj33

Datum: 04.05.12 22:46

Verstehe hier die Diskussion nicht mehr!
Warum wird hier so vehement eine Zeitschrift, bzw. dessen Redakteur verteidigt. Ein schlecht recherchierter Artikel bleibt ein schlechter
Artikel, da hilft kein Schönreden! Da spielt es überhaupt keine Rolle, was für ein Thema behandelt wird. Zugegeben, Kranwagen sind nicht
unbedingt mein Thema, dafür habe ich andere Schwerpunkte. Aber da möchte ich selbstverständlich auch gut bedient werden für mein Geld.
Das genannte EM kostet nicht wenig, da kann man schon etwas verlangen.
Selber halte ich den MEB, da weiß ich was ich hab' ;-)

Guten Abend
Tjark Behr
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