> @ octo:
> Da wurden keine Millionen an die Dieselmafia
> gezahlt und man muß sich schon fragen, ob eine
> Bedienung eines Betriebes an einigen Tagen mit 1-2
> Wagen, einem großen Zeit- und Personalaufwand (2
> Leute, dazu noch die vorhergehende Kontrollfahrt
> zur Falschparkerermittlung) überhaupt
> wirtschaftlich darstellbar ist. Gut, die Firma
> hätte dies so weiter machen können/ wollen.
Niemand käme auf die Idee eine Straße abzubauen nur weil der Verkehr zu einem gegebenen Zeitpunkt eingebrochen ist; damit was man in Feuerbach getan hat verbaut man sich Chancen für die Zukunft. Ich bin der Meinung diese Aktion der Stadt war zu 100% destruktiv - man hätte darüber froh sein sollen daß die Gleisanlagen befahren werden & damit für die Zukunft erhalten bleiben.
Grüße, octo.
ec paganini schrieb:
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> Hallo Ihr zwei Kontrahenten, Ihr liegt beide etwas
> daneben.
>
> @ Flirti:
> Die Stadt Stuttgart hat der Firma K+E Druckfarben,
> die mit den Kesselwagen über die Industriebahn
> versorgt wurde, einen sechsstelligen Betrag zum
> Bau eines Lagers gezahlt.
> Die Firma wollte nicht auf LKW- Bedienung
> umstellen, weil die Kesselwagen prima als Lager
> dienten, welches dort am Unternehmensstandort
> nicht vorhanden war.
> Da die LKW schnell entladen werden/
> Lagerkapazitäten geschaffen werden müssen, hielt
> die Firma selbst am Bahnanschluß fest.
>
>
> @ octo:
> Da wurden keine Millionen an die Dieselmafia
> gezahlt und man muß sich schon fragen, ob eine
> Bedienung eines Betriebes an einigen Tagen mit 1-2
> Wagen, einem großen Zeit- und Personalaufwand (2
> Leute, dazu noch die vorhergehende Kontrollfahrt
> zur Falschparkerermittlung) überhaupt
> wirtschaftlich darstellbar ist. Gut, die Firma
> hätte dies so weiter machen können/ wollen.
>
> Der eigentliche Grund, daß die Industriebahn aus
> der Borsigstraße verschwinden soll, ist die
> Umgestaltung des Wohnquartiers Feuerbach selbst.
> Die stark befahrene B295 verläuft in
> stadteinwärtiger Richtung immer noch mitten durch
> Wohnbebauung (Bludenzer Straße, Tunnelstraße) und
> wirkt sich dort sehr negativ auf die Bewohner
> aus.
> Daher will die Stadt Stuttgart die B 295 verlegen,
> der stadteinwärtige Verkehr soll über die
> Siemensstraße (also in Gegenrichtung zu heute),
> der stadtauswärts fließende Verkehr durch die
> Borsigstraße geführt werden.
> Damit wären die Anwohner der o.g. Linienführung
> erheblich entlastet vom Durchgangsverkehr. Man
> rechnet mit 8900 Autos im Gegensatz zu 20'000
> heute.
> In der Bosrigstraße ist aber bei dem gewollten
> Ausbauszenario die Industriebahn im Weg.
>
> Ich denke, vor diesem Hintergrund, daß die
> Bewohner der Straßen an der heutigen B 295 vom
> Verkehr entlastet werden, läßt die Einstellung der
> Industriebahn verschmerzen. Auch wenn dies als
> politisches Signal einen Anachronismus darstellt.
>
>
> Schönen Abend, Torsten