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 21 - Stuttgart 21 

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Was macht eigentlich Dr. Engelhardt?

geschrieben von: DerSteuermann

Datum: 09.12.11 08:07

Hallo allerseits, besonders die PRO-Fraktion,
was macht eigentlich Dr. Engelhardt? Der müsste doch seit Wochen im Kreuzfeuer stehen... Stattdessen: Ruhe im Wald. Und von der PRO-Fraktion konnte mir - trotz verschiedener Ankündigungen - immer noch niemand aufzeigen, wo er bei seiner Stresstest-Kritik falsch liegen soll, geschweige denn, dies auch noch nachvollziehbar belegen. Guber, Ursi, E645 und sprinter, ich warte immer noch auf überzeugende Argumente!
Gruß, Der Steuermann
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Re: Was macht eigentlich Dr. Engelhardt?

geschrieben von: rad3m

Datum: 09.12.11 08:18

Die Karavane zieht weiter, der Fasching hat Durst. Ach nee, Weihnachtsstress... Stresstest von was?
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Re: Was macht eigentlich Dr. Engelhardt?

geschrieben von: Nemo

Datum: 09.12.11 11:25

Wozu widerlegen? Das Ding wird gebaut, wenn man jetzt nichtmehr über die Kritik redet, ist sie, bis sie sich als wahr erweist, vergessen! Und man kann dann auf einmal überrascht sein und sich wieder glücklich in sein Auto setzen - die Bahn ist ja sowieso nur voll, unpünktlich und teuer, egal wieviel Geld man in sie investiert!

---
Für Volksabstimmungen europaweit!
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Re: Was macht eigentlich Dr. Engelhardt?

geschrieben von: docgreen30

Datum: 09.12.11 19:47

Hier spricht die PRO-FRAKTION (ich liebe diese Schubladen). Also...was macht Dr. Engelhardt? Nun, wieso sollte er im Kreuzfeuer stehen? Für seine "Thesen" hat sich doch kaum einer interessiert, ausser Herrn K21-Nauke von der StZ oder ein paar seine Parkschützerkumpane (ich sagte ja ich liebe Schubladen). Würde mich ehrlich gesagt wundern, wenn seine selbsterfundene "Aufdeckungsseite" "wikireal" mehr als 100 Klicks am Tag hat.
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Re: Was macht eigentlich Dr. Engelhardt?

geschrieben von: Fahrplanwechsel

Datum: 11.12.11 11:03

Was macht eigentlich Dr. Engelhardt?

...der arbeitet an der neuen Version von Wikireal, nachdem die alte so recht keinen interessiert hat. Diesmal dabei: 13456938 schwere KO-Kriterien warum der Stresstest gescheitert ist und immerhin 3459382993847738394 schwere Mängel und Nachteile. Der Stresstest ist für ihn nun inzwischen sogar mit Abstand der größte Betrugsfall aller Zeiten, selbst der erschummelte Euro-Beitritt von Griechenland sieht dagegen wie Peanuts aus. Obs diesmal wen interessiert? Zweifel sind angebracht...



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2011:12:11:11:09:37.
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Re: Was macht eigentlich Dr. Engelhardt?

geschrieben von: Urs Zimmer

Datum: 11.12.11 11:49

Alexa Ranking wikireal.org Rang 81973 in Deutschland
Alexa Ranking drehscheibe-foren.de Rang 4710 in Deutschland

D.h. die Bahn ist gut beraten den Physikdoktor einfach zu ignorieren, anstatt die (rechtliche) Konfrontation mit ihm zu suchen und ihm damit unberechtigte Aufmerksamkeit zu schenken. Die SMA wird vielleicht noch ausführlich auf diese Rufschädigung durch einen selbsternannten Fachmann reagieren.

Wo waren Engelhardts Einwände bei der Schlichtung/Stresstestpräsentation?
Warum sollte ein fachfremder Physikdoktor die Bahnrichtlinie 405 besser verstehen als die Bahn selbst oder die international anerkannten Experten der SMA, die das Einhalten der Richtlinie zu überprüfen hatten?
In der Richtlinie steht (laut Engelhardt, mir selbst liegt die Richtlinie nicht vor) ein Verspätungsaufbau von bis zu einer Minute in einem Streckenabschnitt sei akzeptabel, wenn dieser im System an anderer Stelle kompensiert werden könne, mehr als eine Minute Verspätungsaufbau sei mangelhaft. Engelhardts Behauptung wonach bei wirtschaftlich optimaler Betriebsqualität nirgendwo ein Verspätungsaufbau zulässig sei und dies mit risikobehafteter Qualität gleichzusetzen sei, findet sich in der Richtlinie (gemäß den zitierten Stellen) gar nicht.

Besonders bemerkenswert auf der Diskussionseite von wikireal ist jener Satz:
Zitat:
Das Fazit der Untersuchung sollte so professionell und neutral wie möglich erscheinen (von Christoph für Marc geschrieben, ggf. anpassen)
Aha, erscheinen, es soll nur professionell und neutral erscheinen, muss dies aber wohl nicht sein. Nichts ist verräterischer als das.
Naja die angeblichen "wissenschaftlichen" Erkenntnisse kurz vor der Volksabstimmung zu präsentieren, war leider (für Doktor Engelhardt) auch leicht durchschaubar.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2011:12:11:11:50:05.
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Re: Was macht eigentlich Dr. Engelhardt?

geschrieben von: schienenbieger

Datum: 11.12.11 12:40

Urs Zimmer schrieb:
-------------------------------------------------------

> Naja die angeblichen "wissenschaftlichen"
> Erkenntnisse kurz vor der Volksabstimmung zu
> präsentieren, war leider (für Doktor Engelhardt)
> auch leicht durchschaubar.

Und leider ist auch nichts dabei, was den Bahnhof unmittelbar tangiert.

Alle "Manipulationsvorwürfe" beziehen sich auf die Simulationsmaßnahmen im Bestandsnetz. Die Rückrechnungen für die Bahnhofskapazität, die er daraus ableitet, sind geradezu lächerlich.

Und die Wortklaubereien zum Thema Betriebsqualität kann er sich auch sparen. S21 hat im Test durchschnittliche Haltezeiten von ca. 6 Minuten. Ich brauche keine Simulation, um zu erkennen, dass man damit Verspätungen abbauen kann, der Bahnhof selbst somit Premiumqualität hat.

Die Wikireal-Seite ist ein schönes Beispiel dafür, wie man vor lauter Erbsenzählerei den Überblick verlieren kann.
Der Inhalt ist ja noch nicht einmal unterhaltsam.

Schienengebundene Grüße
Schienenbieger
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Re: Was macht eigentlich Dr. Engelhardt?

geschrieben von: dt8.de

Datum: 11.12.11 12:42

Urs Zimmer schrieb:
-------------------------------------------------------
> Warum sollte ein fachfremder Physikdoktor die
> Bahnrichtlinie 405 besser verstehen als die Bahn
> selbst oder die international anerkannten Experten
> der SMA, die das Einhalten der Richtlinie zu
> überprüfen hatten?

Wer sagt, daß die Bahn ihre Richtlinie 405 nicht verstehen würde? Ich gehe davon aus, daß die Bahn die sogar sehr genau versteht.

Genauer, als sie es in der Öffentlichkeit darstellt...

http://www.fahrzeuglisten.de/signlogo.php

Stuttgart 21 Schluss!
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Re: Was macht eigentlich Dr. Engelhardt?

geschrieben von: kmueller

Datum: 11.12.11 13:27

schienenbieger schrieb:
-------------------------------------------------------
>
> Und die Wortklaubereien zum Thema Betriebsqualität
> kann er sich auch sparen. S21 hat im Test
> durchschnittliche Haltezeiten von ca. 6 Minuten.
> Ich brauche keine Simulation, um zu erkennen, dass
> man damit Verspätungen abbauen kann, der Bahnhof
> selbst somit Premiumqualität hat.
>
Du meinst, die Hochgeschwindigkeits-Fahrplangestaltung hat Premiumqualität?

Aber kann man 6 min. Haltezeit nicht billiger hinkriegen als für 4 (8,12?) Mrd.? Das wäre eine typische Frage, die sich ein 'Physikdoktor' (Urs Z.) stellen würde, der sein Fach ordentlich gelernt hat. Insbes. wenn er mal in Japan war, wo man bei 1/3 dieser Haltezeiten etwa 1/100 der DB-Verspätungen einfährt. Eine solche Überlegung liegt nur für Wirtschafts- oder Abschreibedoktoren außerhalb der intellektuellen Reichweite.
>
> Die Wikireal-Seite ist ein schönes Beispiel dafür,
> wie man vor lauter Erbsenzählerei den Überblick
> verlieren kann.
>
Eben:

625 Mrd. für bankrotte Banken
4 (8,12?) Mrd. für ein unsinniges Bahnhofsprojekt
Unbekannte Anzahl Erbsen für Schweinefutter
- RAUS DAMIT!
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Re: Was macht eigentlich Dr. Engelhardt?

geschrieben von: Fahrplanwechsel

Datum: 11.12.11 16:26

kmueller schrieb:
-------------------------------------------------------
> Aber kann man 6 min. Haltezeit nicht billiger
> hinkriegen als für 4 (8,12?) Mrd.? Das wäre eine
> typische Frage, die sich ein 'Physikdoktor' (Urs
> Z.) stellen würde, der sein Fach ordentlich
> gelernt hat. Insbes. wenn er mal in Japan war, wo
> man bei 1/3 dieser Haltezeiten etwa 1/100 der
> DB-Verspätungen einfährt. Eine solche Überlegung
> liegt nur für Wirtschafts- oder Abschreibedoktoren
> außerhalb der intellektuellen Reichweite.
> >
> > Die Wikireal-Seite ist ein schönes Beispiel
> dafür,
> > wie man vor lauter Erbsenzählerei den Überblick
> > verlieren kann.
> >
> Eben:
>

Ihr Gegner verstrickt euch mal wieder in einen Widerspruch nach dem anderen. Natürlich kann man den Zug auch 3 Minuten halten lassen, nur dann hat man keine Preminumqualität, da keine Möglichkeit da ist Verspätungen abzubauen. Also lässt man den Zug drei Minuten halten ist es für die Gegner kundenunfreundlich und bei einem längeren Halt ist es auch nicht recht.

Warum gibts in Japan sowenig Verspätungen? Weil dort der schnelle Fernverkehr komplett vom langsameren Nah und Güterverkehr getrennt ist. DAS ist der Grund für die hohe Punktlichkeit der japanischen Züge.
Aber Moment wer hat denn z.B. in der Schlichtung gefordert das die NBS Stuttgart-Ulm auch unbedingt für Güterzüge geeignet sein muss? Ja genau, mal wieder die Gegner. Ihr verwendet jedes vermeintliche Argument so wie es euch gerade passt, egal ob ihr euch damit mal wieder selber widersprecht oder nicht.
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Re: Was macht eigentlich Dr. Engelhardt?

geschrieben von: rad3m

Datum: 11.12.11 18:06

Fahrplanwechsel schrieb:

> Aber Moment wer hat denn z.B. in der Schlichtung gefordert das die NBS Stuttgart-Ulm auch unbedingt für
> Güterzüge geeignet sein muss? Ja genau, mal wieder die Gegner. Ihr verwendet jedes vermeintliche Argument
> so wie es euch gerade passt, egal ob ihr euch damit mal wieder selber widersprecht oder nicht.

Wischt Euch doch mal den trollwütigen Schaum ab! Das ist doch unapetitlich. Warum rastet Ihr immer so aus, liebe S21- Träumer, wenn Ihr "Engelhardt" lest? Ihr seht da eine Gefahr, wo garkeine ist. Jedenfalls nicht für einen Ausstieg. Da hat es wahrlich schon klarere und auch von Laien verständliche Austiegsgründe in Masse gegeben, die aber weder die Bahn noch den Volksabstimmungs- Wähler sonderlich beeindruckt haben. Weshalb also die Aufregung? Oder habt ihr Angst, dass es Engelhardt mit seinen Details auf Euer bahntechnisches Gewissen abgesehen haben könnte? Dass die Gefahr besteht, dass Ihr eingestehen müsstet, dass Ihr verkehrstechnisch aufs falsche Pferd setzt?

Aber zurück zu obigem Zitat. Da hätte ich doch gerne die Quellenangabe aus dem Schlichtungsprotokoll.

Güterzüge auf der SFS wurden von Gegnern nie ernst genommen, sondern nur daran erinnert, dass bei der Nutzen/Kosten- Rechnung unsinnige Leichtgüterzüge mitkalkuliert sind, die nach heutigem Ermessen so voraussichtlich nie fahren werden. Da ging es nur ums Geld.

Wenn soviel Geld ausgegeben wird, dann muss eine Neubaustrecke auch gütertauglich sein. Weil das Wendlingen- Ulm nicht ist, müsste man eine andere Trasse bauen. Das war sozusagen das letzte Aufbäumen gegen Wendlingen- Ulm. Denn dann haben ja die meisten den Widerstand aufgegeben, weil es im Gegensatz zu Stuttgart 21 mehr Sache des Bundes als des Landes ist. Man kann ja zusätzlich zur SFS noch eine Güter- NBS bauen, wenn der Lärm im Filstal unzumutbar wird. Darüber wurde aber wohl nicht in der Schlichtung, sondern hier im Forum diskutiert. Und da wurde immer genau zwischen einer NBS (bzw. Filstalausbau) und auf der anderen Seite der SFS Wendlingen- Ulm unterschieden. Zu beidem sind die Ansichten der Gegner nicht so einheitlich wie gegen Stuttgart21 (zwischen Zuffenhausen und Wendlingen).
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Re: Was macht eigentlich Dr. Engelhardt?

geschrieben von: Urs Zimmer

Datum: 11.12.11 20:36

Engelhardt? Niemand außer dem K21-Wahlkämpfer Jörg Nauke der StZ, welcher seit der Abstimmung meines Wissens keinen Artikel mehr geschrieben hat, interessierte sich groß für die (ja sogar offen eingestandenen) nur scheinbar wissenschaftlichen Erkenntnisse des Physikdoktors. Wo siehst du da tollwütigen Schaum? Engelhardt ist für die Frage, ob S21 gebaut wird, total bedeutungslos. Möglicherweise ärgert man sich in der Schweiz über seine Unverschämtheiten, aber mir oder anderen, die jetzt S21 schnell und ungestört verwirklicht sehen wollen, ist dieser Physikdoktor total egal. Ärgern kann man sich höchstens über das antidemokratische Gesindel, das mit Nötigung, Beleidigung, Haus- und Landfriedensbruch und teilweise sogar Gewalt gegen fremdes Eigentum und Personen die Bauarbeiten zu S21 behindern und damit jede Ordnung in unserem Staat auf den Kopf stellen wollen.
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Re: Was macht eigentlich Dr. Engelhardt?

geschrieben von: Fahrplanwechsel

Datum: 11.12.11 23:02

rad3m schrieb:
-------------------------------------------------------
> Wischt Euch doch mal den trollwütigen Schaum ab!
> Das ist doch unapetitlich. Warum rastet Ihr immer
> so aus, liebe S21- Träumer, wenn Ihr "Engelhardt"
> lest? Ihr seht da eine Gefahr, wo garkeine ist.
> Jedenfalls nicht für einen Ausstieg. Da hat es
> wahrlich schon klarere und auch von Laien
> verständliche Austiegsgründe in Masse gegeben, die
> aber weder die Bahn noch den Volksabstimmungs-
> Wähler sonderlich beeindruckt haben. Weshalb also
> die Aufregung? Oder habt ihr Angst, dass es
> Engelhardt mit seinen Details auf Euer
> bahntechnisches Gewissen abgesehen haben könnte?
> Dass die Gefahr besteht, dass Ihr eingestehen
> müsstet, dass Ihr verkehrstechnisch aufs falsche
> Pferd setzt?
>
> Aber zurück zu obigem Zitat. Da hätte ich doch
> gerne die Quellenangabe aus dem
> Schlichtungsprotokoll.
>
> Güterzüge auf der SFS wurden von Gegnern nie ernst
> genommen, sondern nur daran erinnert, dass bei der
> Nutzen/Kosten- Rechnung unsinnige Leichtgüterzüge
> mitkalkuliert sind, die nach heutigem Ermessen so
> voraussichtlich nie fahren werden. Da ging es nur
> ums Geld.
>
> Wenn soviel Geld ausgegeben wird, dann muss eine
> Neubaustrecke auch gütertauglich sein. Weil das
> Wendlingen- Ulm nicht ist, müsste man eine andere
> Trasse bauen. Das war sozusagen das letzte
> Aufbäumen gegen Wendlingen- Ulm. Denn dann haben
> ja die meisten den Widerstand aufgegeben, weil es
> im Gegensatz zu Stuttgart 21 mehr Sache des Bundes
> als des Landes ist. Man kann ja zusätzlich zur SFS
> noch eine Güter- NBS bauen, wenn der Lärm im
> Filstal unzumutbar wird. Darüber wurde aber wohl
> nicht in der Schlichtung, sondern hier im Forum
> diskutiert. Und da wurde immer genau zwischen
> einer NBS (bzw. Filstalausbau) und auf der anderen
> Seite der SFS Wendlingen- Ulm unterschieden. Zu
> beidem sind die Ansichten der Gegner nicht so
> einheitlich wie gegen Stuttgart21 (zwischen
> Zuffenhausen und Wendlingen).

Ich hätte da ein Zitat es es gibt sicher auch noch mehrere:

Winfried Herrmann:
"Jetzt zum eigentlichen Thema: Es besteht Konsens darüber, dass im Schienenkorridor zwischen Stuttgart-Ulm und München Handlungsbedarf und Beschleunigungsbedarf bestehen. Wir haben die Neubaustrecke all die Jahre befürwortet. Wir stellen sie heute aus drei Gründen infrage. Erstens Kostensteigerungen, zweitens Nichttauglichkeit für den Güterverkehr, drittens fehlende Wirtschaftlichkeit, die sich daraus ergibt.

Die Neubaustreckenkonzeption in der jetzigen Planung ist also allein auf den Personenverkehr ausgerichtet. Das wurde ja auch dargestellt. Sie ist für den Güterverkehr
in der Praxis nicht nutzbar und löst also die Güterverkehrsprobleme nicht, weil es diese leichten Güterzüge in der Praxis nicht gibt.
Man muss also sagen, dass der wichtige Gesichtspunkt, dass der Güterverkehr auf die Schiene kommt, was ökonomisch und ökologisch von überragender Bedeutung
ist, durch diese Neubaustrecke nicht erfüllt wird.
"

Seite 25 [www.schlichtung-s21.de]

Und deshalb ist es halt unsinnig den Vergleich mit Japan zu ziehen. Wie gesagt, dort gibt es eine Entflechtung von schnellen und langsamen Verkehr, Güterzüge fahren da nicht auf den selben Strecken wie Hochgeschwindigkeitszüge. Frankreich macht es genauso. Das ist teuer, bringt aber auch entscheidene betriebliche Vorteile mit sich. Wenn man das nicht macht, hats auch Vorteile, nur man kann nicht alles auf einmal haben.
Nicht das wir uns falsch verstehen, der Hauptgrund für Verspätungen ist sicher nicht das Güterzüge nun auf der selben Strecke wie die ICE's fahren, aber es ist ein gewichtiger Faktor und am besten trennt man halt schnelle und langsame Verkehre. Und es schadet sicher nicht, wenn wir diesen Fakt auf gewissen Strecken auch erreichen.

Des weiteren sehe ich den selbsternannten Bahnexperten Engelhardt und seine Plattform überhaupt nicht als Bedrohung an und raste auch nicht aus. Ich kann über seine lächerliche "Aufklärungsplattform" nur lachen und freu mich das sie kein Schwein interessiert (naja gut einige Schweine die zur Zeit im Park leben schon ^^).
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Re: Was macht eigentlich Dr. Engelhardt?

geschrieben von: Blechtrommel

Datum: 12.12.11 02:16

Der meldet sich schon und haut der Bahn die Regelverstöße hoffentlich richtig um die Ohren wie im November bei der Pressekonferenz in Stuttgart.

Die tolle Bahn bracht nicht zu denken das sie einen risikobehafteten Bahnhof bauen darf.

Murks bleibt eben Murks , da wird sich die Pro Fraktion nicht melden , nicht bei einem einzigen dieser Regelverstösee ganz sicher.
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Re: Was macht eigentlich Dr. Engelhardt?

geschrieben von: Fahrplanwechsel

Datum: 12.12.11 02:37

Blechtrommel schrieb:
-------------------------------------------------------
> Der meldet sich schon und haut der Bahn die
> Regelverstöße hoffentlich richtig um die Ohren wie
> im November bei der Pressekonferenz in Stuttgart.
>
> Die tolle Bahn bracht nicht zu denken das sie
> einen risikobehafteten Bahnhof bauen darf.
>
> Murks bleibt eben Murks , da wird sich die Pro
> Fraktion nicht melden , nicht bei einem einzigen
> dieser Regelverstösee ganz sicher.

Achja die legendäre Pressekonferenz von Dr. Engelhardt die die entscheidene Wende bei der Volksabstimmung brachte, sie mobilisierte noch einmal viele unentschlossene die dann gegen das Projekt stimmten. Das Quorum wurde mit den Ja-Stimmen erreicht und die Befürworter des Projekts scheiterten krachend. Sie verfluchen noch heute die rhetorische und wissenschaftliche Brillanz von Dr. Engelhardt, sie verfluchen die vielbeachtete Pressekonferenz die alles änderte und zu einem Ende des Projekts führte...

UND DA KLINGELT DER WECKER...
Sorry liebe Gegner, hört auf zu träumen es hat sich im November niemand für den Typen interessiert und es wird sich auch beim nächsten mal keiner dafür interessieren.

http://www.smileygarden.de/smilie/Schleifchen-Girls/smilie_girl_268.gif
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Re: Was macht eigentlich Dr. Engelhardt?

geschrieben von: ET 65

Datum: 12.12.11 11:08

und die gleichgeschalteten Medien tun ihr Übriges - - - - Totschweigen !
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Re: Was macht eigentlich Dr. Engelhardt?

geschrieben von: dt8.de

Datum: 12.12.11 14:39

Fahrplanwechsel schrieb:
-------------------------------------------------------
> Und deshalb ist es halt unsinnig den Vergleich mit
> Japan zu ziehen. Wie gesagt, dort gibt es eine
> Entflechtung von schnellen und langsamen Verkehr,
> Güterzüge fahren da nicht auf den selben Strecken
> wie Hochgeschwindigkeitszüge. Frankreich macht es
> genauso. Das ist teuer, bringt aber auch
> entscheidene betriebliche Vorteile mit sich. Wenn
> man das nicht macht, hats auch Vorteile, nur man
> kann nicht alles auf einmal haben.

Entflechtung - schonmal davon gehört, daß Entflechtung auch in der vierten Dimension - sprich der Zeit - erfolgen kann? Da gibt es einige Stunden am Tag, zu denen die NBS mangels Fahrgästen nicht von schnellfahrenden Zügen genutzt wird.

> Nicht das wir uns falsch verstehen, der Hauptgrund
> für Verspätungen ist sicher nicht das Güterzüge
> nun auf der selben Strecke wie die ICE's fahren,
> aber es ist ein gewichtiger Faktor und am besten
> trennt man halt schnelle und langsame Verkehre.
> Und es schadet sicher nicht, wenn wir diesen Fakt
> auf gewissen Strecken auch erreichen.

Ist das jetzt ein Plädoyer für SK2.2? Bei S21 kann ich nämlich beim besten Willen keine Trennung der schnellen und langsamen Verkehre erkennen. Eher das Gegenteil, mit gegenseitiger Behinderung.

http://www.fahrzeuglisten.de/signlogo.php

Stuttgart 21 Schluss!
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Re: Was macht eigentlich Dr. Engelhardt?

geschrieben von: kmueller

Datum: 12.12.11 21:01

Fahrplanwechsel schrieb:
-------------------------------------------------------
>
> Ihr Gegner verstrickt euch mal wieder in einen
> Widerspruch nach dem anderen. Natürlich kann man
> den Zug auch 3 Minuten halten lassen, nur dann hat
> man keine Preminumqualität, da keine Möglichkeit
> da ist Verspätungen abzubauen.
>
Dann schadet es auch der Premiumqualität, schnell zu fahren, weil es dann keine Möglichkeiten mehr gibt, Vespätungen durch Geschwindigkeitssteigerungen abzubauen.
>
> Also lässt man den
> Zug drei Minuten halten ist es für die Gegner
> kundenunfreundlich und bei einem längeren Halt ist
> es auch nicht recht.
>
Kundenunfreundlich ist es vor allem, Versprechungen zu machen, die dann nicht eingehalten werden,insbes. Ankunftszeiten.
>
> Warum gibts in Japan sowenig Verspätungen? Weil
> dort der schnelle Fernverkehr komplett vom
> langsameren Nah und Güterverkehr getrennt ist. DAS
> ist der Grund für die hohe Punktlichkeit der
> japanischen Züge.
>
Die haben auch auf Mischstrecken weitaus höhere Pünktlichkeit als die DB. Dasselbe gilt für diverse andere europäische Bahnen. Klappen tut es immer dann, wenn man von einem realistisches(!) Gesamt(!)konzept ausgeht und daran die Details ausrichtet.
>
> Aber Moment wer hat denn z.B. in der Schlichtung
> gefordert das die NBS Stuttgart-Ulm auch unbedingt
> für Güterzüge geeignet sein muss? Ja genau, mal
> wieder die Gegner.
>
Ich kenne 'die Gegner' nicht (wahrscheinlich gibts 'die' gar nicht), aber es leuchtet mir ein, daß eine milliardenteure Strecke für 2 Züge stdl. eine grandiose Verschwendung ist. Und daß die dort ferngehaltenen Züge dann logischerweise andere Strecken verstopfen.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2011:12:12:21:06:00.
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