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„Meilenstein“ der Wiehltalbahn

geschrieben von: BOS

Datum: 29.02.12 15:42

Von Michael Fiedler-Heinen, 29.02.12, 07:09h

In den nächsten NRW-Nahverkehrsplan soll die Wiehltalbahn aufgenommen werden. Die Nachbarkommunen waren am Dienstag noch nicht über die Waldbröler Initiative informiert, zeigen sich aber offen für eine mögliche Kooperation.


OBERBERG - In den nächsten NRW-Nahverkehrsplan soll die Wiehltalbahn aufgenommen werden. Bislang ist sie im Entwurf lediglich als „mögliche Reaktivierungsstrecke für einen späteren Bedarf“ aufgeführt. „Das ist ein weiterer kleiner Meilenstein in der über 20-jährigen Geschichte unserer Bahn“, freut sich Gerhard Mansel, Vorsitzender des Vereins zur Förderung der Wiehltalbahn, über die Initiative des Waldbröler Stadtrates. Der hatte jüngst einen Antrag der Grünen und der SPD beschlossen, gemeinsam mit den Anrainerkommunen Reichshof, Wiehl und Morsbach eine interfraktionelle Arbeitsgruppe Wiehltalbahn zu bilden, die sich gemeinsam um die Aufnahme in den Nahverkehrsplan kümmern soll.

Der „mögliche spätere Bedarf“, der zurzeit im Entwurf verzeichnet ist, gilt erst ab 2020, was dem Waldbröler SPD-Fraktionschef und Wiehltalbahner Bernd Kronenberg zu lange hin ist. Die Nachbarkommunen waren gestern noch nicht über die Waldbröler Initiative informiert, zeigen sich aber offen für eine mögliche Kooperation. „Das muss allerdings unser Rat entscheiden“, meinte Wiehls Technischer Beigeordneter Thomas Gaisbauer.„In unserem Arbeitskreis Tourismus ist die Wiehltalbahn ja bereits aktiv“, sagte Reichshofs Bürgermeister Rüdiger Gennies.

„Reaktivierung ab 2020 ist zu spät“

In ein bis zwei Wochen, so Gerhard Mansel, wird auch feststehen, wie es mit der Sanierung der Denklinger Eisenbahnbrücke weitergeht. Der Bezirksregierung liegen mehrere Entwürfe und auch eine Stellungnahme des Eisenbahnbundesamtes zum zweiten Bauabschnitt vor. Sowohl die bereits mit einem hohen ehrenamtlichen Anteil sanierte Betonbrücke als auch die noch zu sanierende Stahlbrücke stehen unter Denkmalschutz. Die Gesamtkosten von 280 000 Euro (davon 180 000 Euro für die Stahlbrücke) werden mit 140 000 Euro vom Land gefördert, die Hälfte müssen die Wiehltalbahner selbst und aus Spenden aufbringen. Gerhard Mansel rechnet damit, dass die Brücke im Herbstt wieder befahren werden kann.

Ziel der Wiehltalbahner ist es, die Strecke zwischen Osberghausen, Waldbröl und Morsbach nicht nur touristisch, sondern auch für den Güter- und den Personenverkehr zu nutzen. Doch daran scheiden sich nach wie vor die Geister, in Waldbröl ist die CDU noch skeptisch, dass die Bahn eine bedeutende Rolle für den Personenverkehr einnehmen kann. Trotz bestehender Skepsis stimmte sie aber dem SPD-Grünen-Antrag zu. Für Gerhard Mansel ist das Umdenken in den Kommunen pro Bahn immer noch Anlass zum Staunen.

14 Gerichtsprozesse wurden bis 2009 gegen den Widerstand der Kommunen und der Bezirksregierung geführt, zuletzt kippte das Verwaltungsgericht Köln die Entwidmung der Strecke. Der Rhein-Sieg-Eisenbahn als Betreibergesellschaft für den Förderverein der Wiehltalbahn war zuvor eine 50-jährige Betriebserlaubnis erteilt worden. Das gesamte Schienennetz hatten die Kommunen gekauft, damals mit dem Ziel, die Gleise abzureißen. Stattdessen gibt es jetzt langfristige Pachtverträge mit den Eisenbahnern.

Wenn die Bahn im Herbst wieder bis Waldbröl fährt, will Bernd Kronenberg den Rat zu einer Sonderfahrt einladen. „Dann stiften wir 30 Liter Bier“, dokumentierte CDU-Chef André Steiniger prompt die neue Weichenstellung in Sachen Wiehltalbahn.





[www.rundschau-online.de]




Unbeeindruckt von der lokalpolitischen Großwetterlage sieht man die Aktiven des Förderkreises zur Rettung der Wiehltalbahn auch in diesen Tagen schon wieder bei der Arbeit.

Ich bin mal durchs Wiehltal gefahren und habe einige von ihnen bei Bielstein erwischt
Dort wurden Fahrwegsicherungsmaßnahmen durchgeführt, sprich, man war mit Baumfällen beschäftigt:




http://i42.tinypic.com/okylj6.jpg



Wenn man sich aber das Wiehltal so anschaut, dann muß an dieser Stelle die Bitte erfolgen: Wer nur irgendwie kann, unterstütze diese wertvolle Arbeit der ehrenamtlich Aktiven. Jeder Euro, jede freiwillige Arbeitsstunde ist willkommen.

Und da man mittlerweile je nach Wetterlage auch unter der Woche mehrfach Arbeitseinsätze fährt, könnte ich mir vorstellen, daß jeder Eisenbahnfan seine Nische findet, wo er seine Freizeit sinnvoll im Kreis Gleichgesinnter verbringen kann.

Und es gibt für jeden etwas zu tun. Dabei ist eine fachliche Ausbildung nicht mal vonnöten, wenn es heißt:

- In Wiehl müssen ca. 200 m Gleis erneuert werden.

- In Denklingen gibt es rund um die Erneuerung der Stahlbrücke vielseitig zu tun.

- In Dieringhausen warten die MAN-Fahrzeuge auf viele fleißige Hände, damit möglichst schnell die HU gelingt.

- Das Gleiche gilt für den SKL und seine Anhänger in Waldbröl.

- Fahrwegentstörungsmaßnahmen quer durchs Oberbergische Land sind da noch nicht einmal angesprochen. Wer will kann sich einen x-beliebigen Kilometer aussuchen. Es gibt genug davon.

Wer einen Ansprechpartner sucht, der schaue mal hier nach : [www.wiehltalbahn.de]

oder schreibe mir eine PN.



Mit Gruß von Unterwegs
BOS


http://s14.directupload.net/images/131225/fequmr5p.jpg Tunnelangst - Vielleicht!? Auf jeden Fall aber pures Lesevergnügen: [www.wiehltalbahn.de] - Und was noch wichtiger ist: Mit jedem Kauf unterstützt man die sensationelle Arbeit des Förderkreises zur Rettung der Wiehltalbahn e.V.: [www.drehscheibe-foren.de] und die können zur Zeit jede Spende gebrauchen: Die Denklinger Brücke muß wieder befahrbar werden - Und mit unser aller Hilfe ist das auch zu schaffen: [www.wiehltalbahn.de]





2-mal bearbeitet. Zuletzt am 2012:02:29:15:44:41.
Optionen:

Re: „Meilenstein“ der Wiehltalbahn

geschrieben von: Hansatrasse

Datum: 29.02.12 18:03

Hallo!

Das freut mich wirklich sehr! Ich als aktiver hist. ÖPNV´ler weiß was es heißt bei Wind und Wetter Gleisbau, Vegetationsrückschnitt oder Fahrzeugpflege zu betreiben. Umso schöner ist es wenn man solche Erfolge damit erzielen kann!

Ich werde im Sommer bestimmt wieder sehr gerne Gast im Wiehltal sein!!!

Viel Erfolg weiterhin!

Beste Grüße aus dem Nahverkehrsmuseum Dortmund,

Nico
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