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 15 - Museumsbahn 

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? zu Dampflok-Bw

geschrieben von: Detlef H.

Datum: 02.02.12 19:03

Moin,

wenn man ein Dampflok-Bw neu planen würde - nicht historisch, sondern für eine Touristenbahn wirtschaftlich optimiert-, was würde man anders machen als füher?

Kennt jemand derartige, funkelnagelneue Bw (Dinas WHR, Furka,andere)?

Für Hinweise und Ideen bin ich dankbar!

Detlef
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Re: ? zu Dampflok-Bw

geschrieben von: thomas 01.5

Datum: 02.02.12 19:10

Die ÖGEG hat vor ein paar Jahren ein komplett neues Bw für Ihre Loks gebaut.
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Re: ? zu Dampflok-Bw

geschrieben von: 52 8186

Datum: 02.02.12 20:39

Ampflwang gefällig?


http://www.abload.de/img/img_1788-kopie4ur1v.jpg


Ciao, Uwe

http://www.abload.de/img/bild25temv.jpg
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Re: ? zu Dampflok-Bw

geschrieben von: Palatino

Datum: 03.02.12 07:24

Oh, ich denke, da gibt es schon einige Dinge, die man auf jeden Fall einplanen würde/sollte, und die sich von den Bws, wie ich sie aus der DB-Dampflokzeit kenne, unterscheiden:

- Schall- und Wärmeisolierung des Gebäudes
- Beleuchtung
- Gleise aufgeständert für rückenschonenderes Arbeiten
- Achssenke
- zeitgemäße Werkstattausrüstung und -ausstattung
- umweltgerechte Entsorgung der Abwässer

Mit etwas Nachdenken fallen einem sicher noch mehr Merkmale ein, immerhin gibt es heutzutage auch eine Menge von Arbeitsschutzrichtlinien zu beachten.

Für Museumsbahnen äußerst wünschenswert wären auch Unterstellmöglichkeiten für alle vorhandenen Fahrzeuge. Viel zu oft habe ich erleben müssen, dass wunderbar restaurierte Fahrzeuge nach ein paar Jahren im Freien wieder so weit waren, dass die Restaurierung von Neuem begonnen werden müsste.

Eine sehr gut neu eingerichtete Werkstatt kann man auch in Oberwiesenthal sehen.

Grüße aus der Pfalz
Hubert
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Re: ? zu Dampflok-Bw

geschrieben von: supercargo

Datum: 04.02.12 10:06

Das SEM Chemnitz-Hilbersdorf hat eigentlich fast alles was nötig ist. Spurkranz-Schweißanlage, Achssenke, Hubstand, Straßmann-Bohrwerk, Putzstand und Kesselwaschanlage sind vorhanden. Fehlt nur noch eine Bühne die einem das Putzen der 52er erleichtert vor allem im Rauchkammerbereich stört mich das Gekraxel auf der Leiter. Ein entsprechend dimensionierter Gabelstapler wäre auch nicht schlecht. Spätestens beim Anheben einer Treibachse der Baureihe 50 zeigt der Kran die rote Karte. Passend zum Straßmann-Bohrwerk wäre eine kleine Gießerei nicht schlecht.

Befinden wir uns in einer Demokratie mit Meinungsfreihet oder herrschen noch Diktatur und Zensur?




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2012:02:04:10:08:02.
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Was auch immer das SEM hier zu suchen hat...

geschrieben von: 35 1113-6

Datum: 04.02.12 14:11

Mahlzeit,
möglicherweise hat dir das noch niemand erzählt, aber du verlierst deine DSO-Berechtigung nicht, wenn du mal einen Beitrag unkommentiert lässt. Das Bw Hilbersdorf hat NICHTS mit der ursprünglich gestellten Frage zu tun. Vielleicht solltest du es mal mit Qualität statt Quantität probieren...

Beste Grüße aus Leipzig
Martin

http://img20.imageshack.us/img20/3678/9vws.jpg
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Re: Was auch immer das SEM hier zu suchen hat...

geschrieben von: supercargo

Datum: 04.02.12 15:12

Es war gefragt wie man das BW einer touristisch orientierten Bahn ausstatten würde und da das SEM quasi vor meiner Haustür ist bin ich von den vorhandenen Einrichtungen ausgegangen und habe das hinzugefügt was für eine aus meiner Sicht bestmöglichen Wartung nötig ist.

Wenn du dich schon 35 1113-6 nennst kannst du doch mal anhand vom BW Nossen erklären was du anders machen würdest um den Fahrzeugbestand der fiktiven "Dampfbahn Zellwald" optimal zu unterhalten.

Befinden wir uns in einer Demokratie mit Meinungsfreihet oder herrschen noch Diktatur und Zensur?
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Re: Was auch immer das SEM hier zu suchen hat...

geschrieben von: AndreW

Datum: 04.02.12 17:17

Zitat:
wenn man ein Dampflok-Bw neu planen würde - nicht historisch, sondern für eine Touristenbahn wirtschaftlich optimiert-, was würde man anders machen als füher?

Passt Hilbersdorf wirklich dazu????? Um eine Frage zu beantworten sollte man sie auch lesen und verstehen...
Die Kritik von Martin ist also durchaus berechigt.

etwas OT.
Hilbersdorf fehlt nochwas. Der Platz an den Reperaturständen den es auf der Glösaer Str. gab. ;)
Auch würde heutzutage kaum jemand einen Schuppen nach Potsdamer Bauart neu erichten.
Und man muß sagen das das Hubwerk sowie die Schweißanlage nebst Drehbank nicht in der Werkstatt sondern im Haus 2 untergebracht sind,
in einer neuen modernen Werkstatt wäre dies in einem Werkstattgebäude unterzubringen.
Früher war ja in Hilbersdorf Haus 1 die Werkstatt und Haus 2 zum abstellen der Loks gedacht. Auf der Glösaer Str wars andersrum, das änderte sich erst mit der E-lok die dann eine Werkstatt im Haus 1 bekam (der teil der heute (noch) steht) , von der RAW Gruppe zu Dampfzeiten mal abgesehen.

Gruß André

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Du hast da wohl grundlegende Worte überlesen...

geschrieben von: 35 1113-6

Datum: 04.02.12 18:33

Nahmd,
bevor ich aufs eigentlich Thema eingehe - was hat mein Inkognito mit der Diskussion zu tun?

Andre hat ja schon die wichtigsten Punkte hervorgehoben. Ich sehe es ähnlich. Der Themeneröffner fragte: "wenn man ein Dampflok-Bw neu planen würde - nicht historisch, sondern für eine Touristenbahn wirtschaftlich optimiert-, was würde man anders machen als füher?"

Das SEM-Gelände ist NICHT neu geplant, es IST historisch erhalten, dient KEINER Touristenbahn und dass es samt zugehörigem Verein keinesfalls wirtschaftlich optimiert ist, zeigt die aktuelle Finanz"krise"! (Spar dir doch bitte die lächerliche Behauptung, ein privater Sonderzugveranstalter wäre für diese Pleite verantwortlich.)

Beste Grüße aus Leipzig
Martin

http://img20.imageshack.us/img20/3678/9vws.jpg
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Vor lauter Vielschreiberei...

geschrieben von: Train_Sim_Freak

Datum: 04.02.12 19:23

...kommt der Papagei halt nicht mehr dazu, die Beiträge zu lesen, auf die er antwortet.
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Re: Was auch immer das SEM hier zu suchen hat...

geschrieben von: supercargo

Datum: 06.02.12 21:45

Warum soll man nicht schon Vorhandenes weiter entwickeln? Schließlich ist der Mensch nichts weiter als ein Update vom Affe. Übrigens schließen sich historisch Gewachsenes und betriebswirtschaftlich Optimiertes nicht wirklich aus. Und warum soll man etwas neu planen wenn man vorhandenes optimieren kann? Warum z.B. befinden sich z.B. zwischen Achssenke sowie Straßmann-Bohrwerk und SSA 2 Drehscheiben, 2 Rolltore und 400 m Gleis? Wäre es nich besser man bringt alle Werkstatteinrichtungen in einem Gebäude unter? Darauf wird vom seit ewigen Zeiten kalt gestellten Neubaudampfer garantiert keine konstruktive Antwort kommen.

Befinden wir uns in einer Demokratie mit Meinungsfreihet oder herrschen noch Diktatur und Zensur?




2-mal bearbeitet. Zuletzt am 2012:02:06:22:15:38.
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Re: ? zu Dampflok-Bw

geschrieben von: ostberliner

Datum: 06.02.12 22:39

Detlef H. schrieb:
-------------------------------------------------------
> Moin,
>
> wenn man ein Dampflok-Bw neu planen würde - nicht
> historisch, sondern für eine Touristenbahn
> wirtschaftlich optimiert-, was würde man anders
> machen als füher?
>
> Kennt jemand derartige, funkelnagelneue Bw (Dinas
> WHR, Furka,andere)?
>
> Für Hinweise und Ideen bin ich dankbar!
>
> Detlef
Hallo,

Einige Fakten des ÖGEG Lokschuppens in Ampflwang (BJ 2006):
- Wände aus vorgefertigten Betonteilen
- an den Gleisenden Rahmenlose Fenster aus Glas-Fertigelementen, nicht zu öffnen, milchiger Durchblick.
- Auf der Seitenwand einige gewöhnliche Fenster, die auch zu öffnen sind.
- Die Weite und Höhe der Gleistore ist größer als früher, wegen neueren Vorschriften
- Der Boden ist asphaltiert - geringere Kosten
- Es gibt eine moderne Beleuchtung, die die ganze Hallo beleuchtet.
- Im Ausstellungsbereich sind die Gleise ohne Grube - Gleisgruben wären im Museum nicht zulässig.
- In der Werkstatt gibt es 3 Gleise mit Gruben und einen Gleis mit Stelzen. Es gibt eine Quergrube für eine Fahrbare Achssenke. Die Werkstatt ist für Museumsbesucher nicht zugänglich, bzw. nur bei Führungen.
- In der Werkstatt Betonboden.
- Die Hallentore sind moderne Aluminiumtore - alles andere ist unbezahlbar.
- Es gibt eine Feuermeldeanlage.
- Es gibt Fluchtwege mit allem was dazu gehört (der Schuppen ist ein Museum).
- Es gibt öffentliche Toiletten.
- Es gibt keine Heizung.
- Moderne, weit tragende Dachkonstruktion mit wenigen Säulen.
- Je 5 Gleise wird der Schuppen durch Betonwände in Abschnitte geteilt, ein muss für Brandschutz, damit nicht gleich alles brennt.
- Alle Innentüre als Brandschutztüre.
- Ersatztore, als breiter Fluchtweg für Massenveranstaltungen. Der Schuppen wird im leeren Zustand auch für Feier, Konzerte, Veranstaltungen benutzt. Da hierfür noch breitere Fluchtwege vorgeschrieben sind, und die normalen Hallentore hierfür nicht geeignet sind, gibt es eine Ersatzkonstruktion, die bei solchen Veranstalungen in das sonst offene Hallentor gestellt wird.
- Die Akustik der leeren Halle ist am ehesten mit einer Kirche zu vergleichen. Langer, intersiver Nachhall, kaum Dämpfung. Für Konzerte gut geeignet.

Gruß
ostberliner
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Ganz einfach!

geschrieben von: Train_Sim_Freak

Datum: 07.02.12 07:51

supercargo schrieb:
-------------------------------------------------------
> Warum soll man nicht schon Vorhandenes weiter
> entwickeln?

Weil nicht danach gefragt war.
Aber irgendwie findet das bei dir keinen Eingang.
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Zum Glück ...

geschrieben von: Erdferkel

Datum: 07.02.12 15:28

... glaubt kein Affe, daß Supercargo von ihm abstammt!

Tschüß

Erdferkel

Es ist das Schicksal großer Gedanken, daß sie durch kleine Köpfe müssen!
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Re: Was auch immer das SEM hier zu suchen hat...

geschrieben von: AndreW

Datum: 07.02.12 18:07

Zitat:
Warum z.B. befinden sich z.B. zwischen Achssenke sowie Straßmann-Bohrwerk und SSA 2 Drehscheiben, 2 Rolltore und 400 m Gleis? Wäre es nich besser man bringt alle Werkstatteinrichtungen in einem Gebäude unter?

Weil die Schweißanlage eine eigene Dienstelle war.
Das Haus 2 war ja zu der Zeit eigentlich nur noch der TA, der Lehrwerkstatt und der Schweißanlage vorbehalten.
Nur Haus 1 war noch Werkstatt des Bw... Man hatte sich damals schon was dadabei gedacht.

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