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Gleisbauzug in die Tiefe gestürzt
Auf der Brennerbahn ist am Sonntagmorgen bei Patsch ein selbstfahrender Gleisbauzug in die Tiefe gestürzt. Menschen sollen nach ersten Informationen nicht zu Schaden gekommen sein.
Wie der Einsatzoffizier der Berufsfeuerwehr Innsbruck Marcus Wimmer gegenüber dem ORF Tirol sagte, seien eine Gleisbaumaschine und ein Waggon in Richtung Sill in die Tiefe gestürzt. Eine selbstfahrende Lok sei nicht mit abgestürzt, befinde sich aber in extremer Schieflage. Es seien keine Bauarbeiter abgängig oder verletzt, das sehr steile Gelände werde aber von der Bergrettung in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr noch abgesucht. Warum der Zug in die Tiefe stürzte ist noch unklar. Durch den Unfall traten auch Öl und Diesel aus, geringe Mengen davon gelangten in die Sill, laut Wimmer aber noch „im Bereich des Normalen
Die Bergung der Gleisbaumaschine sei Sache der ÖBB, sagte Wimmer. Sie müsse mit schwerem Bergegerät die Maschine und den Waggon wieder auf Gleisniveau heraufbringen. Die Brennerbahn zwischen Innsbruck und Brenner wird derzeit saniert und ist aus diesem Grund komplett gesperrt
Lg. M.
Liebe Grüsse aus dem Salzburger Land,
Dr. Michael Populorum