Urs Nötzli schrieb:
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> Diese Diskusion zeigt einmal mehr, dass man im
> "vereinten Europa" nicht miteinander redet! Was
> die Franzosen können, kann der Rest von Europa
> nicht: nähmlich Güterzüge mit V max 160 km/h
> verkehren lassen! Zwar sind es dort nur
> Früchtezüge, welche mit vierachsigen,
> geschlossenen Güterwagen befördert wurden (ob dies
> heute noch so ist, kann ich nicht sagen: Problem
> LKW-Konkurenz!). Warum wird nicht klar auf ein
> solches Ziel hin gearbeitet, den Güterverkehr
> schneller zu bewältigen, wo dies möglich ist -
> oder gar notwendig!
Hallo Urs,
sorry aber das ist utopisch... Auch in Deutschland gab es zweimal Güterzüge mit Vmax 160 km/h und ich denke es gibt gute Gründe das es sie im Moment nicht gibt... Aktuell ist das schnellste wohl 140 km/h und selbst das bringt eigentlich nur etwas über große Entfernungen. Rein für die Fahrt durch den GBT dürfte die Kosten/Nutzen-Bilanz vernichtend sein, allein bis zum Erreichen dieser Geschwindigkeit hat der Zug sicher ein Drittel des Tunnels bereits passiert. Nächstes großes Problem ist der Energieverbrauch der ja mit höherer Geschwindigkeit im Quadrat ansteigt. Als drittes bleiben die nicht unerheblichen Unterhaltskosten für das Wagenmaterial, wohl ein Grund warum man D auch bei den PIC nur noch 140 km/h fährt. Für die Schweiz würde es vorläufig vollkommen genügen wenn man die in der Regel zulässigen 100 km/h regelmäßig konstant fahren könnte, Domo - Basel wäre z.B. so in drei-vier Stunden fahrbar, heute gibt es Züge die brauchen schon nach Fahrplan über zehn...
MfG
MMM
"Der Lüfteraufsatz auf dem Führerhaus erscheint etwas zu hoch" ;-))
Martin Knaden im Test der Liliput 56.2 in MIBA 1/2013 (vermutlich beim Schreiben mit dem Messer zwischen den Zähnen)