Hallo,
erstmal Danke fuer die Tips. Nun weiss ich schon mal grob was man kaufen oder nicht kaufen sollte. Einen mir bekannten gelernten Dreher zu befragen, habe ich auch noch vor. Der ist aber eher fuer die groben Dinge zustaendig und kein Modellbahner. Wie man eine Drehbank grunsaetzlich bedient, habe ich auch im Rahmen meiner Ausbildung gelernt. Normalerweise nutze ich aber etwas groessere Maschinen, als die Unimat3:
Die Maschine von Boehringer ist von 1955 (Spitzenhoehe 300mm, Spitzenweite mehr als 2000mm) und eher fuer Modellbahnzwecke ungeeignet :-)
Naja, eine Waggondrehscheibe habe ich mal damit gedreht. Sonst ist die fuer die 1:1-Museumseisenbahn im Einsatz.
> Mein Drehbank habe ich seit, hmmm..., 5 oder 6
> Jahren. Einsatzbereich ist ähnlich. Räder
> abdrehen, Rollen, Dachisolatoren, Pfeifen,
> Schwungmassen, meistens Messing, Stahl kommt
> weniger häufig vor.
Genau das meinte ich. Mir geht es hier mehr um die Ausruestung bei typischen Modellbahnarbeiten.
> Gut bin ich bislang mit Stählen gefahren, die ich
> mir selbst geschliffen habe. Egab ob al Abstecher
> aus einem 10x10 mm oder 5x5 mm Rohling. Am besten
> funktioniert bei mir "Friedensware", in diesem
> Falle Rohlinge aus DDR-Produktion. Die habe ich
> auf Börsen oder auch bei eBay bekommen. Nich so
> gut sind schwarze Rohlinge aus sowjetischer
> Produktion. Die habe ich mal geschenkt bekommen.
> Wunderbar angeschliffen, für die wildesten Zwecke
> aber schon Messing nutzt die Schneidkanten
> sichtbar ab.
Gibt es Erkennungszeichen fuer diese DDR-Ware?
> Sonst reichen mir einfache Formen. Schmale
> Abstecher, Trapez, Dreieck. Innen was ausdrehen
> kommt eher selten vor, da muß ich dann immer erst
> ewig rumfummeln, bis daß zum gewünschten Ergebnis
> führt.
Hast Du fuer die Pfeifen, Isolatoren usw. jeweils selber Formdrehstaehle geschliffen oder das mit den ueblichen Formen gemacht?
> Mehr muß ich gerade Dir sicher nicht erzählen.
> Vielleicht hift auch noch ein Blick ins Archiv von
> DRMB.
Da habe ich schon geschaut und auch auf Deiner Seite.
Armin