Hallo,
also eine Zweckentfremdung ist es jedenfalls schon irgendwie, wenn man versucht, einen Plan für eine geplante HO-Anlage mit anderen Mitteln als den gängigen Gleisplanungsprogramen zu erstellen. Ausgangspunkt war ein Anlagenprojekt, auf das ich im HO-Modellbahnforum stieß.
Weil mich das Thema Arlbergbahn seit vielen Jahren fasziniert, gab ich meinen Senf einfach mal dazu.
Des heißt: Im ersten Versuch hatte ich mich glatt verschätzt und die Anlage in 1:100 in den vorgegebenen Raum platziert.
Am nächsten Abend also noch mal von vorn und "Landeck" auf 1:87 irgendwie in den Raum rein geschlängelt.
In eep gibt es Weichen "ab Werk" nur in Vorbildmaßen. Also hatte ich mir welche gemacht, die der Tillig-Elite 12° Flex entsprechen.
Natürlich mussten ein paar Gleise und Weichenverbindungen fort gelassen werden.
Hier zum Vergleich eine Landeck-Studie in den Dimensionen des Vorbilds bis etwa 1998.
Am längsten Gleis finden aber immmerhin Züge mit bis zu 8 Schnellzugwagen Platz.
Weniger befriedigend sind die Nutzlängen der Gz-Hauptgleise...
Soweit stand nach drei Tagen der Plan. Aber wo ist die Rampe?
Bei Erstellung der 1. Rampenstudie wusste ich noch nicht von der Dachschräge...
...die eine Umsetzung dieser Variante wohl vereiteln dürfte.
Schon schade irgendwie.
Dann wurde erst einmal an der Basis operiert...
...und die Abstellgruppe auf 50 cm ü. Fußboden platziert.
Das Schema der Anlage ist recht simpel gehalten.
Und wie sich unterdessen zeigte, geht Rampe doch irgendwie.
Wenn schon Rampe, warum nicht noch 1 Statiönchen à la "Hintergasse"?
Zugegeben sieht´s mittlerweile typisch verdichtet aus...
...aber ein Arlberg so ganz ohne Berg?
Auf jeden Fall war´s eine interessante Erfahrung, den Simulator mal für konkrete Modellplanung zu verwenden.
Noch interessanter könnte werden, nicht nur Lage einzelner Elemente vorher durchzuspielen, sondern auch den späteren Betrieb vorweg zu simulieren.
1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2012:07:23:14:34:05.