Anschlussbahn schrieb:
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> Hallo,
>
> > Sowohl Sketchup als auch 123D arbeiten mit
> > DXF-Dateien.
>
> DXF hat genug Fallen.
>
>
> > So teuer ist Eagle auch nicht, 4x4 Meter werden
> ja
> > wohl auf alle Fälle reichen, kostet für den
> > Einzelplatz 1600 USD. Und für 69 USD bekommt
> man
> > die Light-Version, die für die meisten
> > Lokplatinchen (10x8 cm) ausreicht. Ein Limit an
> > Pins kann ich aus der Liste nicht herauslesen:
> > [
www.cadsoftusa.com]
>
> Die kleinste sinnvoll nutzbare Eagle-Version liegt
> bei 1648.15 EUR, wie ich gerade nachgeschaut
> habe.
> Nochmal: Man darf im kommerziellen Bereich keine
> freien Hobbyversionen nutzen
>
> Mit 100mm x 80mm kommt man bei einer H0-Lok auch
> nicht weit. Bis 300mm Platinenlaenge sind in H0
> denkbar. Eine Aufteilung auf zwei Platinen kostet
> in der Produktion auch mehr. Ich habe das Thema
> schon durch.
>
>
> > Und dennoch, die Schaltung braucht man nur
> einmal
> > zu entwickeln,
>
> Klar, jede Lok hat auch die gleichen
> Lampenabstaende, Fahrwerksformen, usw...
> Selbst wenn ich eine Platine fuer eine V100 West
> und eine V100 Ost mache, bekomme ich die nicht so
> hin, dass die universell passt.
>
>
> > nur die Form der Leiterplatte ist
> > an das Lokgehäuse anzupassen.
>
> Nur?
> Sag mal, wie viele Platinen hast Du schon
> gezeichnet? Viele koennen es nicht gewesen sein
> oder allenfalls
> irgendwelche einfache Sachen.
> Ich habe es noch ohne CAD gelernt, nutze aber auch
> gerne im CAD den Autorouter fuer einen ersten
> Entwurf.
> Dummerweise hat der auch seine Grenzen und
> erfordert immer noch Nacharbeit. Wenn ich die
> gleiche Schaltung
> nun fuer ein anderes Fahrzeug an das Lokgehaeuse
> anpase, ist es in der Praxis ein Neuentwurf.
>
>
> > Man entwickelt
> > einmal eine Maximalversion und lässt dann je
> nach
> > Bedarf das weg, was für das konkrete Modell
> nicht
> > gebraucht wird.
>
> Logisch, aber nur wenn es genug Gemeinsamkeiten
> gibt. Also beispielsweise Lok mit
> Zweilichtspitzenlicht fuer
> Epoche2 und mit Dreilicht fuer Epoche 3.
>
>
> > Eine Spannungsbegrenzung ist ja
> > z.B. eine der einfacheren Sachen.
>
> Ja?
> Zeig mir den fuer 50V tauglichen und bezahlbaren
> Spannungsregler. Langfristig verfuegbar sollte er
> auch sein,
> moeglichst von zwei Herstellern. Sachdienliche
> Hinweise bitte zu mir.
> Alles ueber 35V Eingangsspannung ist selten
> und/oder teuer. Die mehr als 35V habe ich aber bei
> AC Analogbetrieb,
> wenn der Umschaltimpuls kommt.
>
>
> > Idealerweise
> > fndet man eine Bauform, die in mglichst viele
> > Modelle reinpasst, und lässt dann nur noch je
> nach
> > Modell die Bestückung bestimmter Bauteile weg,
> um
> > an die Lok anzupassen.
>
> Siehe oben.
>
>
> > Probeplatinen kann man auch schnell selber
> ätzen,
> > sofern sie nicht allzu filigran (SMD) sind, das
> > kostet fast garnix. Schaltungen kann man für
> erste
> > Tests auch auf Lochraster oder Steckbrettern
> > nachbauen. Und mit dem kostenlosen Spice kann
> man
> > sie sogar komplett am Rechner simulieren.
>
> Bloederweise sehe ich aber am Recher nicht, ob die
> LED schoen und vorbildgerecht leuchtet. Den
> Testaufbau macht
> man auf dem Steckbrett. Selber aetzen koennte ich
> auch. Hier geht es aber darum, ob die CAD-Daten
> nachher wirklich
> die Platine so aussehen lassen, wie es sein soll.
> Natuerlich kann man auch einfach die CAD-Daten zum
> Lohnbestuecker schicken und sich nachher ueber
> mehrere Tausend vermurkste und unpassende Platinen
> aergern. Das gibt schnell einen Haufen teuren
> Edelschrott.
>
> Wie gesagt, ich habe den Eindruck, dass Du noch
> nie in der Praxis eine Platine bis zur
> Serienfertigung entwickelt hast.
>
>
> > Sicher, gegen Pannen ist niemand gefeit, aber
> das
> > ist unternehmisches Risiko und kann bei
> > entsprechender Sorgfalt minimiert werden.
>
> Heineken hat dazu gerade was geschrieben.
>
>
> > Wenn einzelne Decoderhersteller nicht auf die
> > erforderlichen Abnahmemengen kommen, wären z.B.
> > Einkaufsgemeinschaften ein Versuch wert. Auf
> den
> > Decodern sitzen ja meist die selben Controller,
> so
> > viele Hersteller gibts da ja auch nicht.
>
> Auch wenn alle den gleichen Controller verwenden
> wuerden, lachen die Hersteller ueber die Mengen.
>
>
>
> > Oder die Hersteller machen mal Praktikum in
> > anderen Branchen in denen in ganz anderen
> Margen
> > und Stückzahlen gedacht wird und denken dann
> mal
> > über Standardisierungen von Bauteilen nach,
> > jenseits von Zig verschiedenen Decodersteckern.
>
> Ich kann viele Dinge aus den Branchen nicht
> uebertragen, da die Seriengroessen so extrem
> unterschiedlich sind.
> Bei Modellbahnen sind es niedrige vierstellige
> Serien, oft verteilt ueber mehrere Jahre. Weisst
> Du, was beim
> Anfahren einer Fertigungslinie fuer Mobiltelefone
> an Schrott hergestellt wird, bis die Linie
> laeuft?
> Die Menge produziert manch ein
> Modellbahnhersteller nicht mal in einem Monat.
>
>
> Also, frag mal nach einem Praktikumsplatz in
> Niederwuerschnitz nach :-)
> Da koennte dir ein Licht aufgehen...
>
>
> Armin
... Wenn man immer wieder so einen Schmarrn lesen muß! Große Platinenentwicklungen und Gedanken wegen Controler! Was hatten wir früher gehabt und warum muß das heute so hoch entwickelt sein? Kabel kann man einfach miteinander verlöten, meinetwegen auf Lötpunkte und schon fährt die Bahn. Da brauch ich keine hochsensiblen Platinenenmtwicklungen, worüber du einen ganzen Eimer Hirnschmals verbraten hast und letztendlich u.a. auch abkassierst bei den Lokkäufer. Viele brauchen den Fummel garnicht.
Tut mir leid, aber manchmal kommt mir der Anschlußbahner völlig eingebildet wegen seinen Platinen rüber. Weniger wäre mehr.
Wenn Platinen so in die Entwicklungskosten eines Modells eingreifen, dann sollte man sie abspecken oder ganz sein lassen. Piko verwendet übrigens Platinen in mehreren Loktypen.
Decoder ist ein anderes Thema.
Grüße von hier